Musik

Herzlich Willkommen auf der Seite des Fachbereichs Musik

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

Noten

Die Musikpflege genießt am Gymnasium Alleestraße eine lange Tradition und insbesondere dem Bereich der außerunterrichtlichen Schulaktivitäten im Bereich Musik fühlt sich die Fachschaft in hohem Maße verbunden und verpflichtet. Hinter den vielfältigen musikalisch-künstlerischen Aktivitäten und Gruppierungen steht dabei der pädagogische Grundsatz der kulturellen und sozialen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Die besonderen Strukturen, die sich am Gymnasium Alleestraße über Jahre hinweg etabliert haben, vernetzen künstlerisch-ästhetische und sozial-integrative Komponenten im Rahmen authentischer ästhetischer Erfahrungen im Umgang mit Musik. Basis aller Aktivitäten ist eine konsequente Fachschaftsarbeit mit klar umrissenen Aufgabenbereichen. Die nachfolgenden Ausführungen erläutern dies in den Bereichen.

Gitarre_Hnde

  • Fachunterricht
  • Projektarbeit / Wettbewerbe
  • Konzertwesen
  • Vokalpraxis (Unterstufenchor, Mittelstufenchor, VK und OLEE-Chor)
  • Instrumentalpraxis (Orchester, BigBand)
  • Instrumentenfindung / Instrumental-AG

Fachunterricht

Der Fachunterricht wird auf der Basis ständig aktualisierter Curricula in enger kollegialer Absprache durchgeführt. Mit drei voll ausgestatteten Fachräumen und einer umfänglichen Musiksammlung, sowie der Nutzbarkeit der Schulaula für Proben und Konzertbetrieb steht den Fachkräften ein geeignetes Tätigkeitsfeld mit Instrumenten und Medien zur Verfügung. Besonderes Ausstattungsmerkmal ist sicherlich der Bereich der Neuen Medien (Computer, Software, Mischpult, etc.), die in mehreren Modellprojekten, im Rahmen der Referendarausbildung (Kooperation mit dem Studienseminar Bonn) und in der Lehrerfortbildung den Status einer Stützpunktschule für Musik bestätigt haben.

Klavier_Hnde

Mehrfach wurde das Gymnasium Alleestraße im Rahmen von Modellprojekten (z.B. InfoSchul I+II / Schulen ans Netz) für seine Kompetenzen in der methodisch-didaktischen Nutzung neuer Medien im Fach Musik ausgezeichnet.

Die Vernetzung mit der Lehreraus- und -fortbildung führt auch dazu, dass sich die Fachschaft ständig auf dem neuesten Stand musikdidaktischer Diskussion und schulpolitischer Entwicklung befindet.

Musikklassen

Musik macht Spaß

In die Musikklasse kommen Kinder, denen Musik besonders viel Spaß macht.

Die Kinder der Profilklasse Musik

  • erhalten mehrere Stunden Musikunterricht in der Woche.
  • wirken in den schulischen Musikensembles oder im Schulchor mit.
  • erhalten durchgehend Instrumentalunterricht, entweder bei ihrem bisherigen Lehrer oder - im Rahmen unseres Kooperationsvertrages - bei Lehrkräften der Engelbert-Humperdinck-Musikschule Siegburg (Beitrag: Musikschulen kämpfen um Schüler)
  • lernen, musizieren in ihrer Klasse gemeinsam mit anderen Kindern, die genauso musikbegeistert sind wie sie selbst.

Alle Kinder werden in die Musikklasse aufgenommen, die

  • ein Musikinstrument spielen oder mit dem Eintritt in die Musikklasse mit dem Erlernen eines Instrumentes beginnen.
  • zum Erlernen dieses Instrumentes durchgehend professionellen Instrumentalunterricht erhalten.

Auch Gesang wird gerne gesehen - er kann ein Instrument ersetzen – sollte allerdings nach Möglichkeit ebenfalls durch Gesangsunterricht unterstützt werden.

Die Kinder, die ein traditionelles Ensembleinstrument spielen (z. B. Violine, Viola, Cello, Kontrabass, Flöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Saxophon, Trompete, Posaune oder Horn), wirken in mindestens einem der schulischen Ensembles mit.

Die Kinder, die Gesang gewählt haben singen im Chor oder wirken in einem Kammermusikensemble mit.

Die Kinder, die kein traditionelles Ensembleinstrument spielen (z. B. Klavier, Gitarre, Harfe) und deshalb nicht alle in einem der schulischen Ensembles mitwirken können, engagieren sich musikalisch auf andere Weise:

  • Sie spielen bei regelmäßig stattfindenden Vortragsabenden ihre im Instrumentalunterricht erarbeiten Werke vor.
  • Sie machen mit anderen Kindern gemeinsam Kammermusik.
  • Sie treten bei schulischen Veranstaltungen auf und gestalten diese musikalisch.

Wir bitten alle an einer Aufnahme in die Musikklasse interessierten Kinder, sich einmal persönlich in der Schule vorzustellen und – falls sie schon eines spielen – ihr Instrument mitzubringen und etwas vorzuspielen.

Musikklasse

Die Musikklasse 5a 2011/2012

Projektarbeit und Wettbewerbe

Projektarbeit ist eine der etablierten Formen des kooperativen Lernens und des handlungsorientierten Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler können dabei selbstständig und eigenverantwortlich einen Bereich der musikalischen Gestaltung wählen und bearbeiten. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß und führt immer wieder zu unterschiedlichsten Kreativprozessen und Ergebnissen, die hier nur beispielhaft präsentiert werden können. Für das Modellprojekt "Streetkids" steht eine separate Dokumentation zur Verfügung.

Neben den außerunterrichtlichen Projekten des Fachbereichs Musik werden auch im Unterricht mehrere Projekte regelmäßig durchgeführt. Das Lyrik-Projekt der Jgst. 11 (demnächst Einführungsphase) hat sich als "Dauerbrenner" erwiesen und wird bei der regelmäßigen Evaluation des Unterrichts von den Schülerinnen und Schüler immer als das bedeutsamste und am nachhaltigsten verankerte Lernerlebnis gewertet. Neben der hohen Selbstverantwortlichkeit wird auch die freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit der differenzierten Schülerselbst- und -mitbewertung als motivierend und wohltuend erachtet. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Textvertonung, werden alle Schülerinnen und Schüler der Musikgrundkurse 11 in Kleingruppen zusammengefasst, die selbst ein Gedicht Ihrer Wahl (je nach thematischem Rahmen) vertonen. Die Wahl der Mittel sowie des musikalischen Genres ist dabei freigestellt. Die Aufgabe und Bewertung gliedert sich in 3 Bereiche: Produkt, Dokumentation und Präsentation. Am Ende einer dreiwöchigen Freiarbeitsphase werden die Ergebnisse dann vor dem Kurs oder der ganzen Jahrgangsstufe präsentiert.

Ähnlich wie in Jahrgangsstufe 11 ist in der Qualifikationsphase (derzeit 12/13) ein Gruppenprojekt vorgesehen. Je nach Größe des Kurses kann dies auch zu einer Gesamtleistung des Kurses führen. Als Beispiel findet sich auf der Homepage die Realisierung eines Werbespots. Die Aufgabe des Kurses bestand darin, ein Phantasieprodukt musikalisch zu bewerben und dazu einen Werbespot zu entwickeln. Die Idee des Kurses fiel auf eine Weihnachtsmann-Agentur, die verschiedene Weihnachtsmänner für entsprechende Anlässe vermittelt. Musikalisch bedeutete das eine Variation des bekannten Weihnachtsliedes Jingle-Bells durch unterschiedlichste Musikstile.

Auch die Unterstufe wird bereits früh in die Projektarbeit eingeführt. Dabei wird im Rahmen der Unterrichtsreihe "Musik in unserer Umwelt" das Radio als Medium thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten nach eigenen Wünschen und Vorlieben bestimmte Grundbestandteile einer Radiosendung (Interviews, Berichte, Musiksendungen...) und erarbeiten in Kleingruppen ein entsprechendes Radiofeature, das dann aufgenommen, digital nachbearbeitet und zusammengeschnitten wird. Radio wird so zur eigengestalteten Wirklichkeit und als Hör-Informationsmedium erfahrbar.

Abschließend wird hier noch auf ein weiteres Projekt im Zusammenhang mit Wettbewerb hingewiesen: Begegnung mit Osteuropa - Smetanaprojekt. Dieses vom Ministerium für Arbeit und Soziales in Kooperation mit dem Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW ausgeschriebene Projekt war 2001 Endphase einer Unterrichtsreihe. Das Gymnasium Alleestraße ging als mehrfach ausgezeichneter Landessieger aus dem Wettbewerb hervor. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich in einem selbst gewählten Schwerpunkt der Person und dem Werk Smetanas, wobei sie die Person und die Lebensumstände des Komponisten in ihre Präsentationen einbezogen. Die Ergebnisse waren multimedial zu präsentieren. Es gab Flash-Präsentationen zum Komponisten, ein Hörspiel (Mäuse auf der Moldau) und mehrere Radiofeatures (Interview, Quiz), die alle im Unterricht erstellt wurden.

Offizielle Wettbewerbe:

Konzertwesen

Das Gymnasium Alleestraße veranstaltet regelmäßig Konzerte, die den schuleigenen Ensembles als Forum ihrer künstlerischen Tätigkeit dienen und deren künstlerische Qualität den Rahmen des Gewöhnlichen sprengt. Pädagogisches Ziel ist auch hierbei die Vernetzung der einzelnen Gruppen, um wechselseitige Beachtung und Wertschätzung zu etablieren. So sehen die Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchores, was die Abiturjahrgänge des OLEE-Chores zeigen, die ihrerseits in den Darbietungen der Kleinen sehen, wo sie einmal begonnen haben. Die Konzerte dienen also neben der ästhetisch-künstlerischen Dimension auch immer der Erziehung. Auch die „Neuen“ im Schulbetrieb werden in das Gesamtereignis integriert und so kann jeder seinen Teil zu einem gelingenden Ganzen beitragen, woraus Selbstbestätigung und Selbstbewusstsein erwächst. Darüber hinaus sieht sich die Fachschaft auch der Begabtenförderung und der individuellen Förderung verpflichtet, indem sie entsprechende Talente frühzeitig erkennt und gezielt zu öffentlichem Spielen vor Publikum ermutigt.

Regelmäßig finden die Projektkonzerte des OLEE-Chores statt, die immer Ergebnis der Arbeit eines Schuljahres sind. Hier kommen oft auch Ehemalige und Freunde hinzu, die im Orchester oder in einer Begleitcombo mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam musizieren. Die Konzerte sind thematisch und stilistisch jedes Jahr neu gestaltet. Die Bandbreite reicht von Komponistenportraits (Gershwin, Porter) im BigBand-Swing-Sound mit Revuecharakter, über Musik der Renaissance, Filmmusik oder Musical bis zur konzertanten Aufführung selbstredigierter Opern mit mehreren Solisten und großem Orchester (Die Hochzeit des Camacho/Mendelssohn, Szenen aus Faust). Die Konzerte des OLEE-Chores werden auch jedes Jahr im Rahmen internationaler Begegnungen mindestens einmal im Ausland aufgeführt.

Adventskonzert

Hinzu treten das Sommerkonzert und das Adventskonzert, die eine Binnenvernetzung der Ensembles intendieren und ein Forum für alle Schulensembles bilden. Thematisch eher frei gestaltet präsentieren und trainieren die Schülerinnen und Schüler hier ihren jeweiligen Leistungsstand und ihre Bühnenpräsenz.

Für die fortgeschrittenen InstrumentalistInnen oder SängerInnen steht die Institution des Kammermusikabends zur Verfügung, der selbst gebildeten Gruppierungen das kammermusikalische Spiel vor Publikum ermöglicht. Auch besonders wertvolle künstlerische Beiträge im Solospiel finden Raum. Hier sieht sich die Fachschaft besonders der individuellen Förderung verpflichtet und die Bestätigung dieser Bemühungen schlägt sich oft auch in vorderen Platzierungen bei externen Wettbewerben (Jugend Musiziert, etc.) nieder.

Vielfältig sind auch die weiteren Anlässe unserer musikalischen Darbietungen: Kennenlernfest und Begrüßung der Sextaner, Jubiläen und Verabschiedungen, Teilnahme am regionalen Brauchtum (Martinszug, etc.), häufige Präsenz bei kulturellen Begegnungen (Stadtkulturprojekt: „Jungen Menschen sehen…“) und Mitwirkungen bei regionalen Konzerten anderer Musikgruppen. Hier kommt es immer wieder zu Kooperationsszenarien mit der städtischen Musikschule, dem Kulturamt der Stadt Siegburg oder anderen örtlichen Vereinen.

Die Konzerte und Veranstaltungen der Ensembles des Gymnasiums Alleestraße haben einen festen und geschätzten Platz im Kulturleben der Kreisstadt Siegburg gefunden.

Vokalpraxis

Die Förderung der stimmlichen Ausbildung beginnt im Gymnasium Alleestraße mit dem Eintritt in den Unterstufenchor. Unsere musikalische Tätigkeit (was wir singen) erstreckt sich auf folgende Bereiche: Deutsche und internationale Folklore, Spaß- und Popsongs sowie ein größeres Werk der Musikgeschichte oder kleinere Kantaten.

Der Unterstufenchor, der zwischen 20 und 90 Mitglieder hat, nimmt an den regelmäßigen Kulturveranstaltungen der Schule teil und ist somit am Weihnachtskonzert sowie dem großen Chorprojekt beteiligt. Außerdem gestalten wir traditionell ein Adventskonzert im Siegburger Seniorenheim und sind mehrfach bei der Kulturbegegnung "Junge Menschen sehen..." aufgetreten. Auch die Arbeit mit externen Kooperationspartnern wird gepflegt. So hatten wir das Glück mit einer professionellen Stimmbildnerin zusammen zu arbeiten. Frau Evelyn Gleisert-Ohnheiser vermittelte einen sehr authentischen Eindruck davon, was es heißt "wie ein Profi" zu singen - das grandiose Ergebnis war ein sehr klarer und voller Chorklang, der beim Konzert großen Beifall fand.

Der Unterstufenchor findet wöchentlich auf freiwilliger Basis im Rahmen einer einstündigen Probe statt, die in das AG-Angebot des Ganztags integriert ist. Nach dem Stimmbruch wechseln die Schülerinnen und Schüler dann in den Mittelstufenchor oder später in den OLEE-Chor.

Wer durch die Teilnahme am Mittelstufenchor die allgemeine Singfähigkeit nachgewiesen hat, wird zum Vokalpraktischen Kurs der Jahrgangsstufe 12 zugelassen, der alternativ oder additiv zum künstlerischen Fach (Musik/Kunst/Literatur) belegt werden kann. Der Vokalpraktische Kurs gliedert sich in eine zweistündige Praxisphase im Rahmen der Teilnahme am OLEE-Chor und ein einstündiges theoretisches Beifach. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die Arbeitsweise eines Chores auf allen Ebenen, angefangen von der Projektplanung, über die Planung und eigene Durchführung von Warm Up´s und Einsingprogrammen für den Chor bis zur Erstellung des Programmheftes und der Dokumentation der Projektphase. Die eigene inhaltliche Gestaltung ist in 4 Quartale gegliedert, die das jeweilige Projekt des OLEE-Chores entsprechend begleiten und flankieren. Damit entspricht der Vokalpraktische Kurs in konzeptioneller Anlage und Durchführung den Richtlinien des Landes NRW.

Der OLEE-Chor, der seinen Namen aus der Zusammensetzung seiner Mitglieder gewinnt - Oberstufe, Lehrer, Eltern, Ehemalige - ist seit seiner Gründung eine feste Größe im Kulturleben unserer Schule, der Stadt Siegburg und auch außerhalb unserer Region. Inzwischen hat der Chor jedes Jahr trotz Fluktuation etwa 90 - 100 Mitglieder. Jedes Jahr wird ein größeres Werk einstudiert und in mehreren großen Konzerten präsentiert. Die Verzahnung aller an der Institution Schule Beteiligten in einem Ensemble hat einen ungemein hohen sozialen Wert, der sich auch im alltäglichen Schulbetrieb in der Art und Weise spiegelt, wie sich die Menschen an unserem Gymnasium begegnen. Das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels mit der Akzeptanz und Wertschätzung eines jeden Einzelnen führt zu einem generell guten sozialen Klima und einem freundlich-respektvollen Umgang miteinander.

Instrumentalpraxis

Ähnlich der Organisation des Bereichs Vokalpraxis wird auch im Bereich der Instrumentalpraxis ein aufbauendes LdL-Konzept zugrunde gelegt. Die Schülerinnen und Schüler haben hierbei die Wahl zwischen der eher traditionell „klassischen“ Sparte Orchester oder dem Jazz-Pop-Bereich der Band und der BigBand.

Instrumentalpraxis_Gitarre

Im Orchester spielen die Schülerinnen und Schüler jahrgangsstufenübergreifend zusammen. Der Probenbetrieb wird zwischen Stammorchester und Projektphase unterschieden, wobei die AG-Probe des Schulorchesters eine Stunde wöchentlich beträgt, die in das Ganztagsangebot als Wahl-AG integriert ist. In der Projektphase, vor Konzerten oder Auftritten, treten zu der Kerngruppe des Orchesters Eltern und ehemalige Schüler hinzu, die den Klangkörper zu einem kompletten kleinen Sinfonieorchester vervollständigen. Die regelmäßige Teilnahme an den schulischen Konzerten und Events sorgt frühzeitig für Bühnenerfahrung. Das Repertoire ist breit gefächert (Renaissance bis Star Wars) und ist stets auf die Verzahnung mit den anderen Schulensembles (z.B. Percussion-AG) ausgerichtet. Durch die Integration der Orchestermusiker in den Projektbereich spielen professionelle Musiker mit den beginnenden Schülerinnen und Schülern Pult an Pult, was für Motivation und Professionalisierung sorgt.

Die BigBand wird ebenfalls nach dem LdL-Prinzip geführt, wobei die älteren Mitglieder die Neuzugänge an die Hand nehmen und in den Ensemblebetrieb einführen. Meist entstammen diese Neuzugänge der Instrumental-AG bzw. der Instrumentenfindung. Die BigBand widmet sich neben dem klassischen Swing-Jazz auch neueren Pop- manchmal auch Rockstücken, die dann in BigBand-Besetzung und -Sound präsentiert werden. Neben den Auftritten innerhalb des Schulbetriebs greift auch die Stadt bei offiziellen Anlässen und Festivitäten gern auf dieses Ensemble zurück. Bei den großen Projektkonzerten werden auch besonders begabte Schülerinnen und Schüler in das jeweilige Projektorchester integriert oder die BigBand kann (wie beim Cole Porter- oder George Gershwin-Projekt) als begleitendes Ensemble des OLEE-Chores agieren. Auf allen Ebenen der Instrumentalensembles wird in enger Kooperation der Leiter ein vernetztes Arbeiten praktiziert.

Instrumentenfindung / Instrumental AG's

Im Rahmen des Ganztagsbetriebs nehmen die Instrumental-AG's einen zentralen Platz und eine wichtige Rolle ein. Der Unterricht wird von den Musiklehrern des Gymnasiums als Gruppenunterricht für die Schülerinnen und Schüler kostenlos angeboten. Den Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe öffnet sich somit, neben dem Ensemblespiel für Schülerinnen und Schüler mit Vorerfahrung auch die Möglichkeit, erstmals mit einem Instrument und mit Musik selbsttätig aktiv umzugehen. Das Angebot umfasst derzeit Zupfinstrumente (Gitarre/Bass) und Querflöte. Die ersten erarbeiteten Stücke werden ebenfalls in den Schulkonzerten präsentiert, wobei es auch hier zu einer engen Vernetzung der einzelnen Gruppierungen kommt. Aber auch über die kostenfreien Angebote der Schule hinaus haben alle unsere Schüler die Möglichkeit, im Rahmen unseres Kooperationsvertrages mit der Musikschule Siegburg Instrumentalunterricht zu erhalten.

Instrumentenfindung

Die Instrumental-AG's sind in das Ganztagsangebot integriert, können aber, wie die anderen Ensembles auch, von den Schülerinnen und Schüler auch außerhalb einer Bindung an den Ganztagsbetrieb besucht und belegt werden.

Das Gymnasium Alleestraße Siegburg bietet seinen Schülerinnen und Schülern somit sowohl inner- als auch außerunterrichtlich ein breites und umfassendes Spektrum musikalischer Aktivität und Bildung, die talent- und kulturfördernd einen wichtigen Beitrag zur Erziehung beitragen. Allgemein förderliche und anerkannt positive didaktische Prinzipien (Handlungsorientierung, Kooperatives Lernen, Individuelle Förderung, Lernen durch Lehren, usw.) werden hier in der Ausrichtung auf einen ästhetisch-kreativen Prozess konsequent umgesetzt.

 

   
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