Ein Ende ist in Sicht – doch was tun nach der Schule?

Berufsimpulstag am Gymnasium Siegburg Alleestraße

Ein Gespenst geht um in der Oberstufe – das Gespenst der zukünftigen Berufswahl. So überlegt man oft bereits ab der 9. Klasse fieberhaft, welche Kurse einem in einer Ausbildung oder einem Studium helfen können. In der EF intensivieren sich diese Gedanken bei der Wahl der Leistungskurse. Eine Aufgabe, die durch die „Vielfalt der Möglichkeiten uns alle überfordert", wie es Britta Matthes formuliert, die Leiterin der Forschungsgruppe "Berufliche Arbeitsmärkte" im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg ist. Um den Schülerinnen und Schülern eine möglichst gute Einsicht in die vielzähligen Berufsbilder zu geben, arbeitete das Berufsberatungsteam des Gymnasiums Siegburg Alleestraße, bestehend aus Beate Marner und Ralf Menge, eng mit zwei Elternteilen (Herr Dr. Immerschitt und Herr Kreft) zusammen.  Die Idee: Die Entwicklung einer Berufsveranstaltung jenseits des herkömmlichen Messecharakters, wo an Ständen einige Berufe durch Firmen beworben werden. Durch die Zusammenarbeit von engagierten Ehemaligen und Eltern sowie der Schule konnte so eine außergewöhnliche Veranstaltung entwickelt werden.

In einem selbst konzipierten Fragebogen haben im Vorfeld alle Schüler der EF und Q1 konkrete Berufe eingetragen, die sie interessieren. Anschließend wurden persönliche Ziele und Werte bei der Berufswahl abgefragt. Diese wurden dann bei der Auftaktveranstaltung des Infotages aufgegriffen und in einem Einführungsvortrag verarbeitet.

Im Anschluss wurden Experten gesucht, die diese Berufe vorstellen konnten – auch ehemalige Schülerinnen und Schüler wurden angefragt. Auch konnte man Referenten gewinnen, die schon länger mit dem GSA zusammenarbeiten, wie Markus Eich von der Barmer Ersatzkasse und Peter Altenrath von der Kreissparkasse Köln, welcher bei der Veranstaltung durch Ausbildungsleiterin Anica Schulz vertreten wurde. So konnte ein breites Angebot sichergestellt werden.

Die Oberstufenschülerinnen und -schüler konnten gleich 3 von 25 Berufen in kleineren Gruppen präsentiert bekommen und die Experten nach ihren persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen befragen. Von Pfarrer über Dachdecker, Landwirtschaftsmeister, Anwalt und Fitnessökonom war das Spektrum erstaunlich.

„Diese Veranstaltung soll ein wichtiger Baustein in unserem Studien- und Berufsorientierungscurriculum sein. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe diverser Veranstaltungen, auch in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, was nach dem Abitur folgen könnte. Besonderes Ziel ist es, dabei die Erwartungen der Schüler mit den Anforderungen der Berufswelt in Einklang zu bringen.“, erklärt dabei Ralf Menge das Konzept.

Eine große Hilfe, um auf neue berufliche Ideen zu kommen und andere zu verwerfen, war die in dem Bereich besondere Veranstaltung allemal.

(Text: Hans Klein, Fotos: Inken Hoischen)

Alle(e)s Kunst im Siegburger Stadtmuseum

Nachwuchskünstler des GSA präsentieren ihre Werke einer interessierten Öffentlichkeit

Wer seit dem 12.03.2019 das Siegburger Stadtmuseum betritt, wird von besonderen Bildern begrüßt. Sie stammen allesamt aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums Siegburg Alleestraße.

Zur feierlichen Eröffnung lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Haase-Mühlbauer die Vielfalt und Qualität der Arbeiten und erklärte den jungen Besuchern der 5B, dass es die Aufgabe des Museums sei, die Stadtgeschichte Siegburgs abzubilden, aber auch den zeitgenössischen Künstlern ein Forum zu bieten. Große Augen machten die Kleinen, als Frau Haase-Mühlbauer fortfuhr und sagte: "Und das seid ihr!"

So hängen die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler des GSA neben Werken arrivierter Künstler wie denen von Heinz Mack. Und die Schülerinnen aus der Oberstufe erklärten ihre Werke auch schon professionell und machten das Aha-Erlebnis für die 5B, aber auch für die anderen Besucher perfekt.

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Wer sich ebenfalls in den Bann surrealer Landschaften, realistischer Zeichnungen und Drucke, impressionistischer Bilder und pointilistischer Ansichten des Marktplatzes oder des Museums selbst ziehen lassen möchte oder leichtes Grauen beim Anblick mythologischer Wesen oder fantastischer Drachen spüren möchte, der hat noch bis zum 15.04. dazu Gelegenheit.

(Text: Anke Braun/Hans Klein, Fotos: Uyar)

Ein Esel auf Wanderschaft

Evangelischer Religionskurs der 8. Klasse übernimmt Esel-Patenschaft

„Stur wie ein Esel“ oder „Der Esel nennt sich immer zuerst“ – die Sprichwörter über Esel zeichnen gerne ein eher negatives Bild des intelligenten Tieres. Dies ist in Griechenland kaum anders – das Land, aus dem Yota stammt. Yota ist ein Esel, der in den Bergen seines Herkunftslandes ausgesetzt und nun, nachdem er aufgefunden wurde, im Gnadenhof Huppenhardt (ca. 20 km Luftlinie zum Gymnasium Siegburg Alleestraße) aufgenommen wurde.

Der ca. 40 Jahre alte Lastesel wurde dort von den Schülerinnen und Schülern des Religionskurses von Ralf Menge adoptiert und sie sammeln durch Muffinverkäufe und ähnliches Geld für dessen Versorgung. „Es ging im Unterricht um verantwortungsvolles Handeln. Durch die Lektüre von Albert Schweizers ‚Ehrfurcht vor dem Leben‘ erwuchs einfach der Wunsch der Schülerinnen Schüler mehr zu tun. Daraus ist die Idee erwachsen, sich um Tiere zu kümmern.“, fasste der Religionslehrer zusammen. Und so hat am Ende ein Kurs des GSA einen griechischen Esel.

(Text: Klein, Fotos: Klein)

Von Eigelb und Benzin

Siegerehrung der Junior Science Olympiade und des DECHEMAX-Wettbewerbs

Eine MINT-freundliche Schule wie das Gymnasium Siegburg Alleestraße muss an naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilnehmen – kein Problem! In diesem Fall liefen sogar zwei beinahe gleichzeitig ab: Die internationale Junior Science Olympiade, die dieses Jahr sogar einen Teilnehmerrekord feierte, beschäftigte sich mit Experimenten rund ums Hühnerei. In Essig wurde dessen Schale aufgelöst, das Innere nach außen gekehrt und es penibel und mit allen Mitteln der naturwissenschaftlichen Kunst unter die Lupe genommen. Das Finale der IJSO wird dieses Jahr im Dezember in Katar stattfinden, dafür muss allerdings erst noch eine Klausurrunde und das Bundesfinale gemeistert werden. Das Schöne an diesem Wettbewerb ist, dass auch die Unterstufe daran teilnehmen kann – so kamen von den 14 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern des GSA die Hälfte aus den 5. und 6. Klassen. Diese trafen sich im Rahmen der „Chemie-AG“. Für den Nachwuchs ist somit gesorgt.

Darüber hinaus nahmen vom GSA noch 17 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 9 erfolgreich am DECHEMAX-Wettbewerb teil. Simultan mit den „Fridays for Future“ beschäftigte sich der Wettbewerb dieses Jahr ebenfalls mit Fragen rund um den Verkehr und deren Klimafolgen. Ist E-Mobilität eine Lösung? Oder synthetische Treibstoffe? Und welche Folgen hat der Reifenabrieb auf dem Asphalt? Fragen, die man sich wohl nicht nur schwitzend im Zug oder im ständigen Stau zu stellen vermag.

Weitere Infos:

(Text: Klein, Fotos: Klein)

 

Buchstaben zum Leben erwecken

Elias Lison (6a) strebt als einer von 20 Sechstklässlern zur Bezirksmeisterschaft im bundesweiten Vorlesewettbewerb

Meg Finn verunglückt mit jungen vierzehn Jahren und bleibt in einem Tunnel zwischen Himmel und Hölle stecken. Mit diesem düsteren Buch des Autors Eoin Colfer, aber auch mit der Fähigkeit, die teilweise kryptisch sprechenden Figuren zum Leben zu erwecken, gewann der Schüler Elias Lison der 6a des Gymnasiums Siegburg Alleestraße die Meisterschaft im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Er setzte sich damit gegen 20 andere Schülerinnen und Schüler durch, die jeweils zuvor von ihren Schulen gekürt wurden. Auf das Buch sei er durch seine Klassenlehrerin Anke Braun gekommen. „Am Anfang war ich natürlich nervös, aber beim Vorlesen vergaß ich das, es war echt cool und hat viel Spaß gemacht!“, strahlte der Gewinner.

(Text: Klein, Foto: Braun)

   
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