Im Ernstfall zählt jede Sekunde

Erste-Hilfe-Kurs am GSA

2017 war bereits wieder eine Steigerung zum Vorjahr: Laut dem Deutschen Herzbericht, den die Deutsche Herzstiftung jährlich veröffentlicht, sind die Todeszahlen aufgrund von Herzerkrankungen auf einem neuen Hoch. Mehr als 128.000 Menschen waren davon betroffen. Dabei ist die Lösung einfach: Ein frühzeitiger Einsatz von Wiederbelebungsmaßnahmen kann Leben retten. Dafür sorgen nun auch Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Gymnasiums Siegburg Alleestraße. Zudem wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem GSA geschlossen.

Ab sofort werden jedes Jahr in der Woche vor den Herbstferien alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen von Lehrpersonal des Deutschen Roten Kreuzes zwei Zeitstunden lang in den Themen Grundverständnis des Kreislaufs, Erkennen des Kreislaufstillstands, Aktivieren von Hilfe, strukturierte Alarmierung des Rettungsdienstes und effektive Durchführung der Herzdruckmassage ausgebildet. Ein Angebot, das nicht nur potentiellen Opfern hilft: Die Befähigung zur Ersthilfe im Notfall stärkt auch das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und erzieht gleichzeitig zu Menschlichkeit und kompetenten Handlungsstrategien. Denn was macht selbstbewusster, menschlicher und kompetenter als die Fähigkeit, Leben zu retten?

Schon in wenigen Jahren wird jede Schülerin und jeder Schüler des GSA ab der 7. Klasse die lebensrettende Ausbildung durchlaufen haben.

(Text: Nathalie Dumont, Hans Klein; Fotos: Rauscher)

„Doc Esser“ zu Gast am GSA

Jung und Alt kennen sie – Nacken- und Rückenschmerzen!

Dies nahm der WDR zum Anlass, eine Folge der Gesundheitsserie  „Doc Esser“ am Gymnasium Siegburg Alleestraße zu drehen. Zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenheims „Am hohen Ufer“ und Schülerinnen und Schülern wurden unterschiedliche Übungen für den Nacken und Rückenbereich trainiert.

Den Besuch des Gesundheitsexperten nahm die Klasse 6d zum Anlass, ihr Engagement für gesundes Essen und einen fleischfreien Tag in der Mensa mit „Doc Esser“ zu besprechen. Dieser zeigte sich begeistert von diesem Engagement und versprach, zum Thema „Gesunde Ernährung“  das GSA noch einmal zu besuchen!

Wir freuen uns schon darauf!

 

Nicht nur Applaus spenden

Hohe Gäste beim Benefizkonzert des GSA

Saltos, Dosenwerfen, Muffins. Beim diesjährigen Tag für Afrika, organisiert von Lehrerin Beate Fournier, wurden wieder viele kreative Ideen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße umgesetzt. Beim diesjährigen Benefizkonzert wurden die Spenden von der SV in Person von Amélie Dumont und Lucas Wilms an den Staatssekretär a.D. Dr. Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender des Kuratoriums von CARE Deutschland-Luxemburg, übergeben.

Obwohl die Summe mit über 15.000€ ohnehin bereits sensationell war, wurde am Abend noch weiter gesammelt. Hierfür gaben die Schulorchester und Musikklassen wie auch der OLEE-Chor (der Chor aus Eltern, Lehrern und Ehemaligen) wieder einmal alles. Thematisch blieb man dabei oft dem Thema Afrika treu, sei es durch das gleichnamige Lied „Africa“ oder durch „The Lion Sleeps Tonight“. Zudem sorgten Klassiker wie „Morgenstimmung in der Halle des Bergkönigs“ für Wohlgefühl. Unterstützt wurde das musikalische Ensemble unter der Leitung der Musikfachschaft des GSA durch den Auftritt des Bonner Klavierkabarettisten Stephan Eisel.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Siegburg Susanne Haase-Mühlbauer war ebenso anwesend wie der Schirmherr der Afrika-AG Dr. Klaus Kinkel. In dieser beschäftigt man sich besonders mit dem Kulturraum Afrika. Was bleibt ist die Einsicht, dass ein „Siegburg first“ nicht der richtige Weg sein kann, sondern es wichtig ist Grenzen aufzubrechen, über den Tellerrand hinaus zu gucken und die Welt als Ganzes zu betrachten. Kinkel berichtete aus seinen Erfahrungen als früherer Außenminister, dass für ihn Afrika häufig bedeutete, „dass 500 Millionen Menschen von Geburt an keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben“. Durch die Spenden und die Zusammenarbeit mit der Aiyera Initiative der Stiftung Hoffnung 1-plus Care für Kinder in Slums, haben einige Kinder die Möglichkeit, den Ausweg aus diesem Leben zu finden. Ein Schulstipendium in Kenia kostet zwischen 100€ und 250€ pro Jahr. Nicht zuletzt ermöglicht durch Saltos, Dosenwerfen und Muffins.

(Text: Hans Klein, Fotos: H.Klein)

Film: Benefizkonzert für Jugendliche und Kinder im Korogocho-Slum in Nairobi

 

aus der Presse:

Ehrensache!

Besuch des Honorarkonsuls des Staates Benin für NRW und Niedersachsen Dr. Jochen Bloese am GSA

Benin. Die meisten Deutschen verbinden mit diesem Land erst einmal gar nichts. Die Bekanntheit des Küstenstaates zwischen Togo und Nigeria in Nordwestafrika ist in Deutschland immer noch eher gering. Dagegen setzen sich Honorarkonsuln wie Dr. Jochen Bloese ein, die sich ehrenhalber (von lat. Honoris = Ehre) für die Landesvertretung einsetzen. Dieser interessierte sich im Rahmen seiner Tätigkeit für das Gymnasium Siegburg Alleestraße. Das große Afrikaengagement der Schule habe er aus der Zeitung erfahren. „Der Artikel erreichte mich im Urlaub“, gestand er lachend. Nun gilt es eine gemeinsame Arbeitsbasis zu finden. „Als Schule mit französischem Profil ist es wichtig sich über die Grenzen hinaus zu verständigen“, betont Schulleiterin Sabine Trautwein und hebt hervor, dass solche Erfahrungen „besser als die aus Büchern“ seien. Über die Sprache fand auch Französischlehrerin Ramona Hunzelmann zu ihrer Liebe zu Afrika und bemüht sich die tatsächlichen Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern beider Kontinente möglichst direkt erfahrbar zu machen, beispielsweise durch die Einbindung von neuen Medien. Es gehe darum den „Blick zu weiten“. Dafür gibt es am Gymnasium Siegburg Alleestraße sogar eigens die Afrika AG unter der Leitung von Ralf Menge.

Text: Hans Klein, Fotos: H. Klein

Weiterführende Artikel:

 

Archivierte Artikel

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