Don’t be afraid of Shakespeare

Phoenix Theatre bot kreative Englisch Lernhilfe

„Don’t be afraid of Shakespeare“ – mit diesen Worten begrüßten die beiden Schauspieler die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 in der Aula zu dem Stück Twelfth Night von William Shakespeare und Kelly Griffiths. Angst war ihnen zwar nicht in Augen geschrieben, aber wenn sie glaubten sich zurücklehnen und unterhalten zu können, irrten sie sich gewaltig. Stattdessen durfte das Publikum selbst schauspielerisch aktiv werden und ganz spontan unter humorvoller Anleitung in die Rollen von Cesario, Olivia und Co schlüpfen, die eine oder andere schwierige Floskel im Early Modern English aus Shakespears Zeiten von sich geben oder gemeinsam in ein Lied einstimmen.

Den 5. und 6. Klassen, die sich The Banana Gang von Anne Seth ansahen, ging es da nicht viel anders. Auch sie durften bei der Jagd nach dem gefährlichsten Handy-Dieb der Stadt fleißig mithelfen und wurden Teil des Spektakels, als The Boss durch die Reihen der Aula gestreift ist. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler großes theatralisches Gespür und demonstrierten dadurch, dass sie wahrlich keine Angst vor Shakespeare haben. Dafür aber sehr viel Spaß mit ihm.

(Text: Dahlmann/Klein; Fotos: Jansen/Klein)

Link zum Phoenix Theatre: www.tpxt.de

 

Weniger Honig im Kopf

GSA nimmt am Projekt zur Demenzforschung teil

„Wir brauchen, um das Phänomen (Alzheimer-)Demenz nachhaltig zu begreifen, ein transdisziplinäres Denken und einen dementsprechenden Diskurs“, fordert Dr. phil. Sonja Ehret, Diplom-Gerontologie. Die stetig alternde Gesellschaft erhöht den Druck auf viele Bereiche der medizinischen Altersforschung.

So versucht das Projekt zur Berufsorientierung und Nachwuchsförderung „Du denkst Zukunft!“ gezielt die Biologie-Abiturienten der Q2 über Themen zu informieren, die hohe gesellschaftliche Relevanz haben. So setzten sich die Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich des Gymnasiums Siegburg Alleestraße mit dem Thema „Morbus Alzheimer“ unter Leitung der Biologielehrerinnen Nina Kluth, Simone Pullwitt und Astrid Zielinski auseinander. Das Projekt wird durch die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ gefördert.

(Text: Hans Klein; Fotos: Pullwitt)

Immer im Einsatz

Die vielen täglichen Leistungen der SV

Die Schülervertretung wird meist nur wahrgenommen, wenn sie Großereignisse wie die Talentshow oder verschiedene Kulturveranstaltungen wie zum Beispiel die Unterstufen-Halloweenfeier organisiert. Dabei macht sie so viel mehr – wie beispielsweise einen eigenen Nikolausverkauf zu veranstalten. Auch hier gab es wieder für die freiwilligen Helfer einen ganzen Tag lang keine Entspannung, sondern Warenverkauf in den Pausen. Dabei werden ganz natürlich verschiedenste Bereiche mitbedacht: „Uns ist es beispielsweise auch wichtig, dass wir möglichst wenig die Umwelt belasten und Müll vermeiden, sodass wir auch immer alternative Möglichkeiten wie spülbare Recyclingbecher bei unserer Planung miteinbeziehen.“, erklärt Amélie Dumont.

Da der SV auch ein Gemeinschaftsgefühl sehr am Herzen liegt, haben sie nun in Zusammenarbeit mit Schushi (kurz für Schul-Shirts) neue Kleidung mit Schul-Logos designt. Diese findet man auf: Schulshop

Dann kann die kalte Jahreszeit ja kommen.

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

Bei klarem Verstand

Siegerin beim Schülerwettbewerb zum Thema Abwasserreinigung

Der Fluss Emscher wurde noch vor 20 Jahren „Köttelbecke des Ruhrgebiets“ genannt. Dass dieser unrühmliche Spitzname heute nicht mehr zutrifft, ist vor allem Kläranlagen zu verdanken. Zu diesem Thema wurde der Schülerwettbewerb „bio-logisch“ 2018 durchgeführt. Die Schülerin Hannah Hacker aus der 6a des Gymnasiums Siegburg Alleestraße nahm an diesem im vergangenen Sommer teil (damals noch in der 5. Klasse). Nun ist die NRW-weite Auswertung fertiggestellt worden. Für den MINT-Wettbewerb mit Schwerpunkt Biologie galt es unter anderem eine Modellkläranlage zu konstruieren, um Abwässer zu reinigen, aber auch Beobachtungsaufträge von Alltagsphänomenen wie beispielsweise beschlagene Glasscheiben oder verrußte Objekte durchzuführen. Für diese Leistung überreichte ihr Schulleiterin Sabine Trautwein ihre Urkunde.

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

Recycling im Weltall

Schülerprojekt des GSA wird in Berlin vorgestellt

Als die AG Fernerkundung des Gymnasiums Siegburg Alleestraße von ihrer Nominierung für den Airbus Schülerwettbewerb „Ideenflug“ im Deutschen Technikmuseums Berlin erfuhr, konnte das fünfköpfige Team nur vor Freude in die Luft springen. Deutlich höher als dieser Luftsprung ging aber dessen Idee hinaus: Nämlich in den Weltraum.

Der von der Airbus-Group initiierte Schülerwettbewerb „Ideenflug“ hatte auch dieses Jahr wieder dazu aufgerufen, dass sich Schülerinnen und Schüler kreativ mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen auseinandersetzen, um innovative Ideen für die Luft- und Raumfahrt zu entwickeln. Im Interesse des Unternehmens Airbus als größter Luft- und Raumfahrtkonzern in Europa können „junge“ Ideen möglicherweise als Schlüssel zu noch ungelösten Fragestellungen der Luft- und Raumfahrt dienen. Die Idee „Recycle-Space-Garbage“ des Schülerteams „Space Changers“ der AG Fernerkundung schaffte es, sich für das Finale unter die zehn besten Teams Deutschlands zu qualifizieren. Mehr als ein ganzes Schuljahr arbeitete das Team gemeinsam mit ihrer Lehrerin Christina Müller an einer Projektidee, die Raumfahrt in Zukunft effizienter, umweltfreundlicher und sicherer zu gestalten. Ausgelöst durch die Handlung des Science-Fiction-Films „Gravity“ stellten sich Lea Brünagel (9d), Ayla Volp, Emmilu Stach, Jan Reichmann und Emeline Hefter (alle 8d) die Frage nach der realistischen Bedrohung der bemannten Raumfahrt durch Weltraumschrott. Um den sogenannten „Fiction-Fact“ des Filmes zu überprüfen, erfolgten tiefergehende Recherchen zum Thema „Weltraumschrott“. Die veröffentlichen Zeichnungen der European Space Agency (ESA), welche die „Dichte“ des um unsere Erde schwebenden Weltraummülls darstellten, schockierte die jungen Forscher nachhaltig. Weiterführende Nachforschungen nach aktuellen technischen Möglichkeiten, diesem Problem zu begegnen, machten dem Team sehr schnell deutlich, dass auch die Wissenschaft und Forschung aktuell noch keine nachhaltig hinreichende Lösungsstrategie entwickelt hat. Dies steigerte den Forschungsdrang der Gruppe immens. Mit großer Motivation machte sich die Gruppe ans Werk, informierte durch einen Kurzfilm die Schülerschaft über ihr „Recycle-Space-Garbage-Projekt“ und planten ihre Idee, Satellitentrümmer und Ähnliches mittels elektrischer Magneten „einzusammeln“.

Mit Hilfe von mehreren Experimenten zum Magnetismus fertigten die jungen Wissenschaftler ein Recycle-Space-Garbage-Modell-Modul basierend auf ihren Forschungsergebnissen an. Die „Space Changers“ wollten jedoch nicht nur den Weltraumschrott durch das RSG-Modul einsammeln, sondern auch wieder zurück auf die Erde transportieren. Als geeignete Idee erschien dem Team die Internationale Raumstation ISS als Zwischenstation zum endgültigen Transport auf die Erde via Raumkapsel zu nutzen. Somit könnte der Weltraumschrott in Zukunft dann beispielweise für den Bau neuer Satelliten verwendet werden. Von der Idee bis zur Umsetzung tüftelten die „Space Changers“ monatelang an ihrem Projektvorhaben und die vielen Mühen wurden schlussendlich belohnt. Eine von Airbus gesponserte dreitägige Reise nach Berlin, wo auf dem „Markt der Ideen“ im Deutschen Technikmuseum das Schülerteam ihre Idee einer Jury aus Luft- und Raumfahrtexperten sowie MINT-Experten vorstellen konnte. Mit dabei war auch „Wissen macht Ah!“-Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva, die durch das Bühnenprogramm der Preisverleihung führte und die GSAler eingehend zu ihrem Projekt interviewte. Die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die als Schirmherrin im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie den Schülerwettbewerb betreut, lobte die Siegburger für ihr Engagement, die Raumfahrt in Zukunft umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.

Selbst wenn die Idee der „Space Changers“ nicht für den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis ausgezeichnet wurde, so war die komplett von Airbus finanzierte Reise in die Hauptstadt für das Team „unter den Besten Deutschlands“ bereits eine sehr große Auszeichnung ihrer Projektidee.  Lea, Ayla, Emmilu, Emeline und Jan wurden durch die Nominierung beim Finale so motiviert, dass sie ihre Projektidee in jedem Fall weiterverfolgen und ausbauen wollen, um sich beim nächsten „Ideenflug“ mit der AG Fernerkundung wieder bewerben zu können. „Wir bleiben dran!“

(Text: Hans Klein, Christina Müller; Fotos: Christina Müller)

   
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