Förderung  

   

Impfe dich (!) 

Medizinstudenten klären am Gymnasium Siegburg Alleestraße auf

 

Die Erde ist eine Scheibe, die Bundesrepublik ist eine Firma und man war niemals auf dem Mond. Alternative Fakten haben derzeit Hochkonjunktur. In diesen Reigen können auch viele Ärzte einstimmen, welche immer wieder Diskussionen zum Thema Impfung führen müssen.  Impfen oder nicht impfen? Das ist hier die Frage!

Um die Antwort auf diese heiß diskutierte Frage endgültig zu finden, hat das Gymnasium Siegburg Alleestraße Unterstützung von ,,Impf-dich" bekommen. Dieser eingetragene Verein betreibt Impfaufklärung in Schulen um den Schülerinnen und Schülern die Vorteile des Impfens näher zu bringen. Das Robert Koch Institut bezeichnet Impfungen als Teil der „wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen.“ So können durch das Erreichen hoher Impfquoten einzelne Krankheitserreger regional eliminiert und schließlich weltweit ausgerottet werden. Die Elimination der Masern und der Poliomyelitis seien erklärte und erreichbare Ziele nationaler und internationaler Gesundheitspolitik.

In einem zweistündigen interaktiven Vortrag von den Medizinstudenten Manuel und Steffen ging es dann ans Eingemachte: Sehr anschaulich wurden der 9. Klasse des Differenzierungskurses im MINT-Bereich die Grundlagen des Impfens erklärt und an Beispielen deutlich gemacht. Zwischen den leicht verständlichen Informationen der Medizinstudenten konnte aber auch selbst gehandelt werden: In Form von kleinen, fiktiven Patientengeschichten konnten die Lernenden das neu gewonnene Wissen anwenden und die jeweils passende Impfung bestimmen.

Am Ende des Vortrags war es an der Zeit für den Realitätscheck: Die Impfpasskontrolle stand an. Mit Hilfe des Impfkalenders konnten man Impfungen nachvollziehen und schon mal die nächste Impfung planen.

Rückblickend wird bei den Schülerinnen und Schülern wohl die Kernaussage bleiben:  Impfe dich!

(Text: ad/hk)

Impfaufklärung in Deutschland

Update: Gewinner ohne Risiken und Nebenwirkungen

Forscher der Klasse 9a auch in der zweiten Runde des Dechemax-Wettbewerbs erfolgreich

Für das Forscherteam der 9a war auch die zweite Runde des Dechemax-Wettbewerbs zum Thema „Pillen, Pulsschlag und Prothesen“ ein voller Erfolg. Hier haben sie Versuche mit Mikroorganismen und Aktivkohle durchgeführt, ausgewertet und protokolliert. Stolz nahm das Fünfergespann um Leonie und Gina Tiltmann, Paula Scholz, Lucas Brenner sowie Patrick De Smet ihre Urkunden (v.l.n.r) von Schulleiterin Sabine Trautwein (r.) und ihrer Lehrerin Simone Pullwitt (l.) in Empfang.

(Text: tl, Foto: Pullwitt)

Link zum Erstartikel: hier

Ein toller Brief der Klasse 5d

Da fällt das Programmieren leicht

Spitzenplatzierungen beim Jugendwettbewerb Informatik

„Mehr als 640 Kilobyte Speicher braucht kein Mensch“, prognostizierte noch 1981 Bill Gates. Der Satz gehört zu den bekanntesten Fehlprognosen der Geschichte, denn jetzt hat jedes durchschnittliche digitale Foto bereits etwa die fünffache Speichergröße. Heute ist man sich weitestgehend einig: Computer werden in Zukunft weiterhin einen großen Stellenwert behalten. Deswegen hat sich das BWINF (die Organisation für bundesweite Informatikwettbewerbe) zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik und dem Programmieren zu wecken und junge Talente aufzuspüren und zu fördern. Solche jungen Talente fand man nun beim Jugendwettbewerb Informatik im Differenzierungskurs der Klasse 9 des Gymnasium Siegburg Alleestraße bei Lehrerin Antje Waßmann. Beim Jugendwettbewerb nahmen 14.736 informatikinteressierte Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland teil. Patrick de Smet erreichte einen zweiten, Merlin Thierbach sogar einen ersten Platz. Zudem wurden noch Finn Schulz und Leon Heider ausgezeichnet.

 Leon Heider („Auszeichnung“), Finn Schulz („Auszeichnung“), Patrick de Smet (2. Preis) und Merlin Thierbach (1. Preis)

Der Wettbewerb stellt die Teilnehmenden vor verschiedene, teilweise alltägliche Programmierungsaufgaben, die von der Art her an Wettbewerben wie der Informatik-Olympiade angelehnt sind. Mithilfe der Block-orientierten Programmierumgebung "Blockly", die ähnlich zu dem am GSA genutzten Programms „Scratch“ ist, können Programme durch das Zusammenschieben von Bausteinen geschrieben werden. So kann relativ leicht ohne sich groß in Syntax zu verlieren programmiert werden. Trotzdem gehört eine große Kunst dazu, dieses wiederrum effizient und gut zu nutzen.

Die beiden bestplatzierten Schüler erhalten neben der Qualifikation für die Endrunde des Bundeswettbewerbs auch die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sommerkurs in Bonn. Hier werden ganz individuell die jeweiligen Programmierinteressen gefördert, um ideal auf das Finale vorbereitet zu sein. Doch wie auch immer die Teilnehmer dort abschneiden werden – auf eine computerisierte Zukunft ist man dadurch auf jeden Fall schon bestens gerüstet.

(Text hk, Foto: Wassmann)

Jugendwettbewerb Informatik

Was liegt da eigentlich im Kühlschrank?

Differenzierungskurs besucht Käserei in Much

Er ist in fast jedem Kühlschrank zu finden und auch ein sehr beliebter Brotbelag.  Was gemeint ist? Käse natürlich! Für viele ist er aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und dies ist Grund genug für die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses „Biologie, Chemie & Ernährungslehre“ der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasium Siegburg Alleestrasse, um sich ein bisschen näher mit ihm zu beschäftigen. Deshalb unternahmen sie mit ihren Fachlehrerinnen Simone Pullwitt und Elsa Hernekamp-Schmidt eine Exkursion nach Much. Ein abgelegener Ort, doch die Reise lohnt sich. Etwas abseitig in Much Reinshagen befindet sich auf einem ehemaligen Bauernhof die Käserei „Jule’s Käsekiste“.

Dort zeigte der Inhaber der Käserei, Rainer Schmitz, den jungen MINT-Begeisterten, wie genau Käse hergestellt wird. Dafür mussten sie alle aber zunächst Schutzkleidung zur Hygiene anziehen und ihre Hände desinfizieren, weil sie während des laufenden Produktionsbetriebs in die Käserei gingen. Die von Rainer Schmitz persönlich geleitete Führung begann im Verarbeitungsraum. Der Einblick, den er vermittelte, war dabei auch deshalb so umfassend, da er selbst früher Milchbauer war. Für ein Kilogramm Käse wird durchschnittlich zwischen vier und 15 Liter Milch benötigt – also eine durchaus entscheidende Zutat. Im Verarbeitungsraum der Rohmilch war es recht heiß, feucht und - wie zu erwarten – roch es stark nach Käse. Dort zeigte Herr Schmitz dem Kurs, wie Käse hergestellt wird: Von der Milch zur Gallerte, nach der Messerprobe durch die Käseharfe zum Käsebruch, anschließend in die Formpresse und zum Schluss in den Reiferaum. Im kalten Reiferaum betrachteten die Schülerinnen und Schüler die reifenden Käselaibe auf Holzbrettern und die Salzbäder. Während der Führung erläuterte Herr Schmitz den Schülern den Unterschied zwischen seinem Käse und einem industriell hergestellten Käse. Denn anders als heute häufig üblich setzt er auf eine Zubereitung ohne Chemiebaukasten und genügend Zeit zum Reifen des Käses. Doch das hat natürlich auch seinen Preis. Zum Schluss der Führung hatten die Mitarbeiter ein schönes, kleines Mittagessen aufgebaut, bestehend aus ein paar Getränken, Baguette und natürlich eigenem Käse. Die Schülerinnen und Schüler probierten alle möglichen Sorten aus: Vom Bärlauch-Käse über Brennnessel-Käse bis zum Knoblauch-Käse war alles dabei. Kurz bevor die Gruppe wieder fahren wollte, bekam jeder noch eine Tüte mit zwei Stücken Käse geschenkt. Ob die allerdings alle daheim im Kühlschrank angekommen oder bereits auf der Heimfahrt verzehrt wurden, ist bei so viel Käsefaszination ungeklärt.

(Text: hk, sm, Fotos: Pullwitt)

   
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