Unsere neuen Praxissemsterstudentinnen und -studenten

Das Praxissemester hat begonnen! Vier neue Praxissemesterstudentinnen und -studenten traten am Dienstag (11.09.2018) ihr Praxissemester am GSA an, um für die kommenden fünf Monate unterrichtliche Erfahrungen zu sammeln.

Foto: (von links nach rechts) 

  • Frau Indra (Praxissemesterbeauftragte)
  • Frau Derr (Ge/Dt)
  • Frau Murad (E/Sp)
  • Frau Kordus (Ch/EK)
  • Herr Krieger (Ge/Lat)
  • Frau Uyar (Praxissemesterbeauftragte/Vertretung)

Alles geben - außer auf!

Gymnasium Siegburg Alleestraße gibt beim Sportfest alles

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“, sagte bereits der deutsche Rekordbasketballer Dirk Nowitzki. Und alles gegeben haben die Schülerinnen und Schüler beim traditionellen Sportfest im Stadion Siegburg. Von Weitsprung über Tauziehen bis hin zu Fußball und Völkerball gab es eine bunte Mischung aus verschiedensten sportlichen Disziplinen zu meistern. Dabei traten die Klassen und Kursgruppen im Verband gegeneinander an. An jeder sportlichen Station wurde ein Teil der jeweiligen Klasse eingesetzt, um sich gegen die anderen Mannschaften durchzusetzen.  Dabei wurde niemand übergangen, sondern die ganze Klasse kam zum Einsatz – eine echte Teamleistung eben. Das ganze wäre ohne die Organisation durch die Fachschaft Sport natürlich undenkbar. Doch auch andere Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf. So waren die Schulsanitäter stets vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen, denn gerade bei den heißen Temperaturen sollte man auf den Kreislauf achtgeben. Und damit dieser gut läuft, versorgte der Wahnbachtalsperrenverband die Schülerinnen und Schüler mit genügend Wasser.

Die Preise der jeweils besten Gruppen gingen an die jeweils damaligen Klassen 5b, 6c, 7d, 8b und 9c. Auch die jeweiligen Sportgruppen der Oberstufe wurden ausgezeichnet. Der Preis war Eis für die gesamte Klasse und eine Urkunde, die die Klassensprecherinnen und –sprecher im Namen der Klasse annahmen.

(Text: H. Klein, Fotos: H. Klein)

Beim Kleinen beginnt alles

Das GSA begrüßt herzlich seine neuen Fünfer

Beim Kleinen beginnt alles, und je größer und mächtiger etwas werden soll, desto langsamer und scheinbar mühsamer wächst es.“, sagte bereits der Schweizer Erzähler und Pfarrer Jeremias Gotthelf (1797 - 1854). Eine lange Zeit haben nun auch die neuen Fünfer vor sich.

Damit es aber wirklich nur scheinbar mühsam bleibt, wurden für die 107 neuen Gesichter, die nun die vier neuen fünften Klassen stellen, verschiedene Hilfen angeboten. Das GSA greift dabei auf ein bewährtes Konzept zurück. Die herzliche Begrüßung durch Schulleiterin Sabine Trautwein und Erprobungsstufenkoordinatorin Ulrike Steiger am Donnerstag in der Aula wurde mit klangvollen Beiträgen des Chors untermalt, bei welcher auch die Catering-AG die Eltern zu Getränken zum Anstoßen einlud. Während der Orientierungswoche mit den Klassenlehrern kann sich der GSA-Nachwuchs erst einmal im Schulgebäude zurechtfinden. Am Dienstag, den 04.09. gehen die neuen Klassen auf einen Wandertag, um sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Gleichsam stehen ihnen am GSA traditionell Paten zur Verfügung – also erfahrenere Schülerinnen und Schüler, die ihnen bei den Dingen des Schulalltags helfen und mit ihnen auch gemeinsam die Mensa und andere Orte der Schule besuchen. Auch die Streitschlichter AG stellte sich den neuen Schülerinnen und Schülern vor, damit sie genügend Ansprechpartner für alle Sorgen und Nöte haben. Abschluss der Orientierungswoche wird der Begrüßungsgottesdienst am Mittwoch sein. Dann beginnen endlich auch für die Neuen der reguläre Unterricht und eine spannende und hoffentlich wundervolle Zeit.

Wenn diese endet, werden die kleinen Anfänge gefühlt sehr weit zurückliegen.

 

(Text H. Klein, Th. Leiblein, Foto: H. Klein)

Glück, das man sehen kann

GSA-Kinder sammeln Spenden und machen sich und Slum-Kinder in Nairobi glücklich

Helfen macht glücklich. Das belegen die vielen strahlenden Gesichter, die man im Juli 2018 in ganz Siegburg, aber besonders zahlreich zwischen dem Bahnhof und der Holzgasse erblicken konnte. Hier versammelten sich viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße, um einen Tag ihre Ideen und Back- oder Bastelkünste, ihr musikalisches oder sportliches Talent und ihre ganze Kreativität und Energie in den Dienst für eine gute Sache zu stellen.

Die gute Sache ist ein ambitioniertes Projekt eines Mannes, Hamilton Ayiera, der im Osten Nairobis Kindern eines Slums eine Perspektive gibt. Er nutzt die kindliche Fußballbegeisterung aus, ködert geradezu die jungen Menschen mit sportlichen Aktivitäten und knüpft eine schulische Grundausbildung als Bedingung zur Teilnahme an. Dieses Projekt, das er mit Leib und Seele vorantreibt, überzeugte auch die Care-Stiftung, die seit einiger Zeit das "Ayiera-Projekt" als Stiftung "Hoffnung 1-plus - CARE für Kinder in Slums" unterstützt. Im letzten Jahresbericht der Stiftung wird das Engagement des Gymnasiums Siegburg Alleestraße explizit hervorgehoben: So brachte der "Tag für Afrika" 2017 insgesamt 11.344 € für die Ayiera-Initiative ein. In diesem Jahr konnte das Ergebnis sogar noch gesteigert werden: mehr als 15.000 € waren in diesem Jahr gesammelt worden und kommen der Stiftung und somit den Kindern in Nairobi zugute. Sagenhaft! Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler für ihre Geschäfte war wieder einmal sehr abwechslungsreich: Ein großer Wurf war sicherlich die spaßige Idee des Dosenwerfens, dazu wurde noch Musik gespielt, gebastelt, geschmökert und gekocht. Selbst Hand anlegen konnte man bei dem Oberstufenschüler Markus Arendt, welcher echte Holzkunstwerke schreinerte und dies auch andere ausprobieren ließ.

Spenden-Spitzenreiter ist aber sicherlich die 5A, die tagsüber in Einzelaktionen und am Abend durch ein Benefizkonzert alleine 2124,78 Euro einnahm.

Der französische Philosoph Voltaire schrieb: "Human ist der Mensch, für den der Anblick fremden Unglücks unerträglich ist und der sich sozusagen gezwungen sieht, dem Unglücklichen zu helfen." Wenn auch Sie helfen möchten, zögern Sie nicht:

Spendenkonto: Stiftung Hoffnung 1-plus
IBAN: DE58 3706 0193 BIC: GENODED1PAX  6008 0000 16


Für den Grundschulbesuch eines Kindes sind nur 100 Euro Schulgeld pro Jahr nötig. Das Engagement des Gymnasiums Siegburg Alleestraße sichert zudem auch älteren Kindern den Besuch der weiterführenden Sekundarschule. Der "Tag für Afrika" ist ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung, der alle Beteiligten sehr glücklich macht!

(Text: A. Braun/H. Klein, Fotos: Lüdde, Haase-Mühlbauer, Braun)

 

Wortgewandt und ausdrucksstark!

Mario el Toro zu Besuch beim Literaturkurs zum Thema Poetry Slam

Poetry Slam – habe ich schon einmal gehört, aber was ist das eigentlich genau? Am Ende des vergangenen Schuljahres sind Schülerinnen und Schüler eines Literaturkurses in der Q1 dieser Frage nachgegangen und haben sich eingehend mit dem Thema Poetry Slam beschäftigt. Beim Poetry Slam werden eigene Texte vor einem Publikum ohne zusätzliche Requisiten vorgetragen und das Publikum entscheidet, welcher Text ihnen am besten gefällt. Ein moderner Dichterwettstreit des 21. Jahrhunderts.

Zunächst war die Skepsis der Schülerinnen und Schüler groß, denn eigene Texte zu schreiben, klingt in manchen Ohren erst einmal abschreckend. Doch die Begegnung mit dem Poetry Slamer Mario el Toro, der in Siegburg stadtbekannt ist, da er den Poetry Slam „mutanfall“ mehrmals im Jahr im Stadtmuseum Siegburg moderiert, sowie der Besuch mehrerer Poetry Slams haben die Begeisterung geweckt. Nach ersten vorsichtigen Schreibübungen entwickelten die Schülerinnen und Schüler schnell ihren eigenen Stil, der ihren Texten eine eigene kreative Note gab. Durch die Begleitung von Mario el Toro, der den Kurs häufiger im Unterricht besuchte, konnten die Schülerinnen und Schüler von den Ideen und Inspirationen eines Slam-Profis profitieren und somit am Ende des Jahres mit Stolz auf ihre selbst verfassten Texte blicken.

Zum krönenden Abschluss traten zehn Schülerinnen und Schüler der Q1 in einem kleinen Schul-Slam in der Aula gegeneinander an. Dank der unterhaltsamen Moderation von Mario el Toro wich die anfängliche Aufregung schnell und die Slammer präsentierten ihre selbst geschriebenen Texte wortgewandt und ausdrucksstark. Vor allem thematisch boten diese ein ganz unterschiedliches Spektrum, das von nachdenklich stimmenden Beiträgen, die teilweise auch emotional ergreifende Einblicke in das Leben der Schülerinnen und Schüler gaben, über Auseinandersetzungen mit der eigenen Zukunft bis hin zu politischer Satire reichte. In einem äußerst knappen Finale gewann schließlich Bianca Geveler, dicht gefolgt von Hannes Schulze den ersten Alleestraßen-Schul-Slam!

(Text: rh, hk, Fotos: Hagedorn)

   
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