Gymnasium Alleestraße – digital!

Erste Tabletklassen am Gymnasium Siegburg Alleestraße

Digitale Medien prägen heute den Alltag in Deutschland, egal, ob in Freizeit, Beruf oder Schule. Die Nutzung digitaler Geräte im Unterricht, ist fast Alltag. Aber warum werden Fünftklässler mit einem eigenen IPad ausgestattet?

Sie sind es in der Regel gewohnt, innovative Methoden in der Grundschule auszuprobieren. Für Sie wird das IPad also ganz natürlich zum Instrument für den Unterricht. Die intuitive Nutzung der Geräte kommt gerade den Jüngsten entgegen.

So konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b heute die neuen Geräte in den Händen halten und auch gleich erste App-Erfahrungen mit der Lernapp „Quizlet“ sammeln.

Sie erstellten bereits digitale Karteikarten und erlernen jetzt Stück für Stück spielerisch den Umgang mit den Geräten, die sie selbstverständlich auch mit nach Hause nehmen dürfen, was den positiven Nebeneffekt haben wird, dass das ein oder andere schwere Schulbuch nicht mehr jeden Tag mitgebracht werden muss und die Schulranzen leichter werden!

Die Ausstattung mit IPads alleine reicht aber natürlich für den modernen Unterricht nicht aus! Erst große Monitore in den Klassen ermöglichen es, die Arbeitsergebnisse der Tablets ganz leicht mit allen zu teilen. Von zu Hause aus können die Lernmaterialien auf der schuleigenen Lernplattform abgerufen und abgelegt werden. Die Nutzungsmöglichkeiten sind beinahe grenzenlos.

Ein modernes Medienkonzept unterfüttert die neuen digitalen Wege der Schule und soll auch mögliche Probleme auffangen:  Im Rahmen der Arbeit mit den Tablets zur Recherche im Internet, aber auch in sozialen Netzwerken, erfolgt auch ein Lernen und Beurteilen der eigenen Verantwortung für das Verhalten im Netz.

Am GSA hat die Zukunft bereits begonnen!

(Text: Hans Klein, Fotos: Anita Uyar)

In den gleichen Schuhen

Modernste Peer-Education durch Lerncoaches am Gymnasium Siegburg Alleestraße

„Du verstehst einen anderen nicht, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist“, heißt es sinngemäß in einem nordamerikanischen Sprichwort. So lernen wir auch am besten, wenn unser Gegenüber uns so ähnlich wie möglich ist, unsere Erfahrungen, Gedanken und Sorgen teilt – wie auch unsere Sprache spricht. „Peer-Education“ nennt sich dieser moderne Lehransatz, in dem Jugendliche selbst ausgebildet werden, um Gleichaltrige weiter zu fördern und ihnen zu helfen. Dieses vielversprechende Konzept wurde im Rahmen des Ganztages am Gymnasium Siegburg Alleestraße eingebracht. Das ohnehin häufig über die Stadtgrenzen hinweg gelobte Ganztags- und Förderkonzept der Schule bildet nun seit diesem Schuljahr auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 als so genannte „Lerncoaches“ aus. Dort werden diese befähigt, den „Kleinen“ in der Erprobungsstufe der Schule verschiedenste Lernmethoden beizubringen - auf Augenhöhe. Das innovative Projekt wird vom Kinderschutzbund unterstützt und begleitet.

„Gerade in der 5. Klasse ist es wichtig, grundsätzliche Methoden und Verfahren des Lernens am Gymnasium zu erarbeiten, da alle Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen und mit verschiedenen Voraussetzungen an unsere Schule kommen.“, erklärt Lehrerin Anita Uyar, Ansprechpartnerin für „Schüler helfen Schülern“.

Das Methoden-Programm umfasst grundlegende Arbeitstechniken sowie das Lern- und Zeitmanagement. Das Training zielt darauf ab, die jungen Lernenden individuell zu fördern, zu unterstützen, zu motivieren und Lernschwierigkeiten zu erkennen und vorzubeugen.  Zusätzlich erweitern die Lerncoaches die bereits bestehende Nachhilfe-Kartei des Projektes „Schüler helfen Schülern“, indem sie sowohl Hilfestellung in Bezug auf methodischen Arbeitens, als auch (klassische) Nachhilfe geben können. 

Heute überreichte Frau Müller vom Kinderschutzbund den Lerncoaches ihre Arbeitsverträge, denn ihre Tätigkeit im Rahmen des Projekts können die Schülerinnen und Schüler dort abrechnen lassen.

(Text: Hans Klein, Fotos: Anita Uyar)

We did it!

Internationale Sprachzertifikate am Gymnasium Alleestraße

Das Gymnasium Siegburg Alleestraße ist für seine Multilingualität überregional bekannt. Dort ist es nicht nur möglich, die französische Hochschulreife (ABI-BAC) zu erlangen. Seit 2007 bietet die Schule auch einen Vorbereitungskurs auf das CAE (Cambridge Advanced Certificate) an. Mit   dem   Vorbereitungskurs   auf   die   englischen   Sprachzertifikate der   Cambridge   University   bietet   das   GSA Abiturientinnen und Abiturienten die besten Voraussetzungen für den Eintritt in die Studien- und Berufswelt. Dies motivierte dieses Jahr 28 Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen des Projektkurses auf die Sprachprüfung vorzubereiten. Dieser wurde auch in diesem Jahr wieder von Englischlehrerin Silvia Holitzner geleitet. „Die große Zahl an Interessierten zeigt, dass das Programm sehr gut ankommt.“

Ob   für   das   Studium   an   einer   englischsprachigen   Uni   oder   als   Nachweis über erweiterte   Sprachkenntnisse   für   die   Bewerbung   –   die   Sprachzertifikate   der   Cambridge   University   (ESOL)   helfen   jungen   Menschen,   ihre weitreichenden Zukunftspläne zu verwirklichen. Es   handelt   sich   dabei   um   einen   international   anerkannten   Abschluss   in englischer Sprache, der sowohl als Nachweis für ein Studium im Auslandwie   auch   als   häufig   geforderte   Zusatzqualifikation   in   Stellenausschreibungen großer Unternehmen gilt.  Nicht nur die zwei Teilnehmer, die das höhere CAE (C1)-Level erreicht und mit einem A bestanden haben, haben Grund zu feiern. 

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

Fridays for Future in Siegburg

Schülervertretung des Gymnasiums Siegburg Alleestraße setzt nachhaltiges Zeichen, auch über die Freitagsdemonstrationen hinaus

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!“. So schallte es von mehreren hundert Demonstranten durch Siegburg. Die Fridays-for-Future-Bewegung, welche durch Schülerproteste entstand, bewegte viele Menschen aller Generationen dazu sich den Protesten anzuschließen. Die ursprünglich 40 Schülerinnen und Schüler, die sich im Februar trafen, waren nach Polizeiangaben zu 800 Teilnehmern angewachsen. Auch für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße war dies ein wichtiges Thema, auch wenn sich die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Unterricht entschied! Viele Pausengespräche drehten sich um den Klimawandel und das persönliche Engagement. Mit angeregt wurde die Diskussion sicherlich durch eine Aktion der SV. Diese verteilte in den Pausen grünen Wollfäden als Armbänder, um damit die Unterstützung für die Demonstrationen anzuzeigen.  Dies ist nicht nur freitags, sondern jeden Tag ein sichtbares Zeichen, um das Thema im Bewusstsein zu halten.

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

Wie sich die Jugend die Zukunft vorstellt

„Die Zeit“ befragt Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße zu aktuellen Themen und Karrierewünschen

Kann und darf ich mich auf meine Karriere konzentrieren, wenn im Mittelmeer Menschen ertrinken? Sind die Berufswünsche auch durch den Klimawandel beeinflusst? Oder müsste man nicht jetzt alles stehen und liegen lassen um zu handeln?

„Ich oder die Welt“, heißt das Abi-Beileger-Heft der Tageszeitung „Die Zeit“, zu welchem Autorin Marie-Charlotte Maas Porträts von Schülerinnen und Schülern sammelt. Das ergab spannende Diskussionen zwischen den Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2, die sich für das Interview bereit erklärt hatten. Amélie Dumont, Amir Houssaini, Lukas Brenner, Patrick de Smet, und Charlotte Selbach fanden dabei jeweils eigene Antworten. „Natürlich ist das ein Thema. Aber wie in einem Flugzeug, in dem Sauerstoffmasken von der Decke fallen, muss man sich erst einmal die eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor man anderen helfen kann. Ohne eine solide Bildung und Ausbildung kann man niemandem helfen.“, erklärt Schülersprecherin Amélie Dumont. Dem kann Patrick de Smet nur zustimmen, sieht er doch auch die Verantwortung, die eigene Wirtschaft zu stärken, um helfen zu können. Hierfür engagiert er sich ebenfalls bereits in der Jungen Union. Auch die Flüchtlingsthematik hat großen Einfluss auf viele der Schülerinnen und Schüler, die sich auch hier bereits, z.B. in der Internationalen Vorbereitungsklasse der Schule engagiert haben.

„Es ist ein schönes Gefühl, wenn man helfen kann.“

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

   
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