Von Katzendompteuren und Space-Cowboys

Viel Anklang bei den Schnuppernachmittagen für „Kleine Entdecker“ am GSA

Um jemanden willkommen zu heißen, wird gerne ein Blumenstrauß überreicht. Am Gymnasium Alleestraße bekommen Viertklässler als Willkommensgruß einen Strauß verschiedenster Angebote, um sich in der künftigen Schule schon einmal zu orientieren.  In der Pädagogik gilt der Übergang von Grundschule zur weiterführenden Schule stets als schwierige Phase im Bildungsweg. Deshalb  will das GSA hier besonders intensiv begleiten. Im Rahmen der „Kleinen Entdecker“ öffnet es seine Türen schon vor dem entscheidenden Schritt in die gymnasiale Fünferklasse. Das blumige Potpourri, das die Schülerinnen und Schüler zur Auswahl haben, zeigt dabei fast die ganze Bandbreite der schulischen Fächer und reicht von Musik bis Mathematik, von Französisch bis Erdkunde.

Weniger blumig, aber genauso köstlich duftet es beispielsweise bei Lehrerin Elsa Hernekamp, die den Kindern die Ernährungswissenschaften näher bringt. Sie backte mit den jungen Teilnehmern  Plätzchen und Schoko-Muffins. Dabei ging sie auch experimentell der Frage nach, weshalb Teig im Ofen aufgeht. Nicht zuletzt der nebenbei angerichtete Kinderpunsch trug zum Erfolg dieses Schnuppernachmittags bei.

Im MINT-Bereich wurden einige Kinder zu Katzendompteuren, als sie für die computeranimierte Katze mittels „Scratch“ selbst kleine Programme schrieben und Hintergründe farbig gestalteten. „So lassen sich kleine Spiele selbst erfinden, statt dass man sie nur vorgegeben bekommt. Und mittels einfacher Befehle können sogar komplexe Abläufe entstehen“, erklärt Informatiklehrerin Antje Waßmann. Zu „Space-Cowboys“ dagegen wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher vom Differenzierungsangebot Fernerkundung, das durch universitäre Zusammenarbeit mit der Universität Bochum zustande kam. Hier konnte man nicht nur viel über das Leben auf der ISS erfahren, sondern die Station auch live im Orbit verfolgen.

Bei so viel aufregenden Stoffen tut Entspannung gut: Diese bot ein Vorleseabend der Fachschaft Deutsch, bei dem neben den Lehrerinnen auch Schülerinnen und Schüler aus Büchern vorlasen. So  zelebrierte Achtklässlerin Nele Dilger ihren Lektüre-Vortrag aus einem Exemplar der bekannten  Buchreihe mit der gleichnamigen Heldin „Nele“ bei dämmrigem Licht und mit kuscheligen Decken. Willkommener kann man sich wohl durch einen echten Blumenstrauß auch nicht fühlen. (Text: hk, Januar 2018 // Fotos: Klein/Heinzen/Hagedorn/Jansen/Müller)

aus der Presse:

   
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