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13 starke Teams

Bolyai-Wettbewerb der Mathematik: Teilnehmerzahl verdoppelt

Gute Nachrichten aus dem MINT-Bereich: War es im vergangenen Jahr erstmals möglich, dass Schülerinnenn und Schüler aus NRW und Hessen am Bolyai-Wettbewerb teilnehmen konnten, verdoppelte sich diesmal die Teilnehmerzahl am GSA: 13 Teams traten an, 2017 waren es sechs. Auch die beiden genannten Bundesländer legten enorm zu. Sie stellten rund 28 Prozent der deutschen Kandidaten, mithin gut jedes vierte Team. Der vor 13 Jahren in Budapest begründete Wettbewerb ist nach dem ungarischen Mathematiker János Bolyai (1802-1860) benannt und honoriert nicht Einzel-, sondern Teamleistungen. 2014 wurde er zum ersten Mal in Deutschland durchgeführt, inzwischen sind alle 16 Bundesländer beteiligt. Die in der Regel vierköpfigen Gruppen setzen sich aus Schülerinnen und Schülern der gleichen Klassenstufe zusammen. Zugelassen sind die Klassen 3 bis 12. Das internationale Finale findet im Juni in Budapest statt.

Am GSA sorgten die Platzierungen in den Klassen 6,7 und 9 für große Freude. Henry Sorg, Kilian Smeets, Milan Möltgen und Maximilian Brenner erreichten als Team "Mihemaki" mit 135 Punkten die meisten Punkte. Das entsprach Platz 20 von insgesamt 284 Teams der Jahrgangsstufe 6. Mit 120 Punkten erzielte das Trio Maggie Thierbach, Jan Reichmann und Ayla Volp - die "Streber4Life" - sogar Platz 17 von 197 Mannschaften der Jahrgangsstufe 7. Ihr Mitschüler Marvin Heinrichs war erkrankt und musste am entscheidenden Tag zuhause bleiben. Sarah Prieshoff, Emeline Römer, Leonie Kluth und Amelie Glay als "Laserfinger" wurden mit 93 Punkten als bestes Team der GSA-Neuntklässler – Fazit: Rang 45 von 122 Teams.

Auch wenn bei 13 Matheaufgaben im Multiple-Choice-Verfahren jeweils fünf Antwort­möglich­keiten vorgegeben sind, sind Rechengeschick und Cleverness vonnöten. Denn manchmal ist nur eine Lösung richtig, ein anderes Mal können zwei und mehr Antworten zutreffen. Für jede richtig angekreuzte Option und für jede korrekterweise nicht angekreuzte Lösung erhält das Team, das sich leise beraten darf, Punkte. Für falsche Kreuze gibt es Punktabzug. Die 14. Aufgabe erfordert zeichnerisches Können und logisches Denkvermögen. Alles in allem sind die Kinder und Jugendlichen 60 Minuten lang intensiv gefordert. Soviel Konzentration und Begeisterung für die Mathematik gilt es schließlich zu belohnen. Was Schulleiterin Margret Sagorski, selbst Mathe-Fan, denn auch gerne tat. (ml. / Januar 2018 / Foto: H. Klein)

aus der Presse:

 

   
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