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Acht ganz besondere Jahre

Abschied von Schulleiterin Margret Sagorski

Heraklit von Ephesos formulierte etwa 500 v. Chr. die These, dass das Wesen der Welt aus beständigem Wandel besteht. Sein Ausspruch „pantha rei“ (alles fließt) ist auch am Gymnasium Siegburg Alleestrasse sehr bekannt – und auch dort hat man sich an beständigen Wandel gewohnt. Alte Kollegen gehen, neue Kollegen kommen. Doch bei aller Gewohnheit bleibt der Wechsel der Schulleitung dennoch etwas Besonderes. Es fühlt sich an wie das Ende eine Ära: Seit 2010 leitete Schulleiterin Margret Sagorski die Geschicke der Schule. „Die Schule ist schön, das Kollegium ist gut aufgestellt, wir kehren zurück zu G9 und erhalten endlich eine neue Turnhalle“, zählt die agile 61jährige nicht ohne Wehmut auf. Das macht den Abschied zwar sorgenfreier, wenn auch nicht leichter. In den siebeneinhalb Jahren als Schulleiterin hat sich dank ihres unermüdlichen Einsatzes viel getan – von Beschilderung, farblicher Gestaltung, Einführung eines modernen Logos, Gebäudeerweiterung durch das moderne Mensa-Gebäude über technische Ausstattung durch Mimio-Boards ist die Schule heute für die Zukunft bestens gerüstet, sodass das 1954 noch als „modernstes Gymnasium Europas“ prämierte Schulgebäude heute wieder glänzt.

Zum Abschied der Schulleiterin gab es eine große Feier in der Aula mit Reden von Elternvertretern, Schülervertretung und dem KollegiumNatürlich verabschiedete sich auch Dr. Achim Beyer, Dezernent der Bezirksregierung Köln von der „Ermöglicherin von Träumen“, wie sie in einer Rede genannt wurde. Indes wurden nicht alle Ziele erreicht – „einen neuen Boden für die Schule hätte ich mir noch gewünscht“, so Sagorski augenzwinkernd. Der vorzeitige Ruhestand wurde dabei allgemein mit Bedauern wie auch Verständnis aufgefasst – auch aus Reihen der Ehemaligen. „Ich bin am Ende meines beruflichen Lebens angekommen“, schloss Margret Sagorski ihre Rede. „Ich werde meine Zeit mit viel Sport, Reisen, meinem Mann, meinen Kindern, Enkelkindern und meiner lieben Mutter verbringen. Liebe Kollegen, machen Sie's gut. Alles Gute und auf Wiedersehen.“ Sie hinterlässt eine gute Schule. Aber auch eine Lücke in den Herzen, die sie aber sicherlich durch zukünftige Besuche mildern kann. „Dann aber in den hinteren Reihen“, schmunzelt sie keck. (text hk, Februar 2018 / Fotos Klein, Heinzen)

aus der Presse:

   
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