Förderung  

   

Da fällt das Programmieren leicht

Spitzenplatzierungen beim Jugendwettbewerb Informatik

„Mehr als 640 Kilobyte Speicher braucht kein Mensch“, prognostizierte noch 1981 Bill Gates. Der Satz gehört zu den bekanntesten Fehlprognosen der Geschichte, denn jetzt hat jedes durchschnittliche digitale Foto bereits etwa die fünffache Speichergröße. Heute ist man sich weitestgehend einig: Computer werden in Zukunft weiterhin einen großen Stellenwert behalten. Deswegen hat sich das BWINF (die Organisation für bundesweite Informatikwettbewerbe) zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik und dem Programmieren zu wecken und junge Talente aufzuspüren und zu fördern. Solche jungen Talente fand man nun beim Jugendwettbewerb Informatik im Differenzierungskurs der Klasse 9 des Gymnasium Siegburg Alleestraße bei Lehrerin Antje Waßmann. Beim Jugendwettbewerb nahmen 14.736 informatikinteressierte Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland teil. Patrick de Smet erreichte einen zweiten, Merlin Thierbach sogar einen ersten Platz. Zudem wurden noch Finn Schulz und Leon Heider ausgezeichnet.

 Leon Heider („Auszeichnung“), Finn Schulz („Auszeichnung“), Patrick de Smet (2. Preis) und Merlin Thierbach (1. Preis)

Der Wettbewerb stellt die Teilnehmenden vor verschiedene, teilweise alltägliche Programmierungsaufgaben, die von der Art her an Wettbewerben wie der Informatik-Olympiade angelehnt sind. Mithilfe der Block-orientierten Programmierumgebung "Blockly", die ähnlich zu dem am GSA genutzten Programms „Scratch“ ist, können Programme durch das Zusammenschieben von Bausteinen geschrieben werden. So kann relativ leicht ohne sich groß in Syntax zu verlieren programmiert werden. Trotzdem gehört eine große Kunst dazu, dieses wiederrum effizient und gut zu nutzen.

Die beiden bestplatzierten Schüler erhalten neben der Qualifikation für die Endrunde des Bundeswettbewerbs auch die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sommerkurs in Bonn. Hier werden ganz individuell die jeweiligen Programmierinteressen gefördert, um ideal auf das Finale vorbereitet zu sein. Doch wie auch immer die Teilnehmer dort abschneiden werden – auf eine computerisierte Zukunft ist man dadurch auf jeden Fall schon bestens gerüstet.

(Text hk, Foto: Wassmann)

Jugendwettbewerb Informatik

   
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