Ein Wettbewerb zwischen 3D-Druckern

Robotik-AG lässt teilautonome Eigenkonstruktionen gegeneinander antreten.

Wenn man an Roboter denkt, kommen einem gerne an High-Tech-Unternehmen und Ingenieursstudenten an Universitäten in den Sinn. Doch dank des Fördervereins und der tatkräftigen Unterstützung von Dr. Erich Pelikan, der unter anderem die Wartung übernahm, waren auch vier Schülerinnen und zwölf Schüler des Gymnasium Siegburg Alleestraße, zwei davon aus der internationalen Vorbereitungsklasse in der Lage an ihren „Bots“ zu schrauben. Die Robotik-AG, geleitet von Lehrer Abdeljebbar Slika, greift dabei auf modernste Technik zurück. So werden die Karosserien der Roboter digital entworfen und mit 3-D-Druckern kreiert. Ziel sollte ein Wettbewerb sein, bei dem verschiedene Roboter gegeneinander antreten sollen. Dabei galt es einen Hindernisparcour zu meistern. Bewertet werden sollte nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die präzise Steuerung. Für jede Berührung eines Hindernisses wurden zwei Strafsekunden vergeben. Gleichsam sollten die Roboter Tore schießen – für jedes Tor wurden wiederum zwanzig Sekunden als Bonus gutgeschrieben. Anspruchsvolle Aufgaben also.

Zur Vorbereitung traf sich die AG alle drei Wochen freitagnachmittags für drei Unterrichtsstunden und alle konstruierten voller Motivation. Dabei hatten sie in jeweils fünf Gruppen an einem eigenen Roboter gearbeitet und sich dabei auf die Hardware konzentriert. Anschließend ging es um die Softwareprogrammierung. Mittels eines Laptops sollten die Roboter ferngesteuert werden, damit eine autonome Fahrt dank Linien- und Abstandssensor möglich war. Dabei wurde an jedem Detail gefeilt: durch die Befestigung kleiner Gewichte an der Hinterachse sollte mehr Grip erzeugt werden.

„Wow, es geht voll ab!“, staunt Yannik Pelikan über die Folgen seiner kleinen Innovation. Für die abschließende Challenge wurden die White-, Red- und Black-Bots bis an die Grenze des Möglichen verbessert. Für die Gewinner gab es salzwasserbetriebene Spielzeugautos, Spinnenroboter und windbetriebene Animaris Ordis Parvus nach Plänen von Leonardo Da Vinci. Für die Jungbastler steht fest: Nächstes Jahr wird wieder konstruiert.

(Text: hk, Fotos: Pelikan/Slika)

   
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