Nicht nur Applaus spenden

Hohe Gäste beim Benefizkonzert des GSA

Saltos, Dosenwerfen, Muffins. Beim diesjährigen Tag für Afrika, organisiert von Lehrerin Beate Fournier, wurden wieder viele kreative Ideen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße umgesetzt. Beim diesjährigen Benefizkonzert wurden die Spenden von der SV in Person von Amélie Dumont und Lucas Wilms an den Staatssekretär a.D. Dr. Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender des Kuratoriums von CARE Deutschland-Luxemburg, übergeben.

Obwohl die Summe mit über 15.000€ ohnehin bereits sensationell war, wurde am Abend noch weiter gesammelt. Hierfür gaben die Schulorchester und Musikklassen wie auch der OLEE-Chor (der Chor aus Eltern, Lehrern und Ehemaligen) wieder einmal alles. Thematisch blieb man dabei oft dem Thema Afrika treu, sei es durch das gleichnamige Lied „Africa“ oder durch „The Lion Sleeps Tonight“. Zudem sorgten Klassiker wie „Morgenstimmung in der Halle des Bergkönigs“ für Wohlgefühl. Unterstützt wurde das musikalische Ensemble unter der Leitung der Musikfachschaft des GSA durch den Auftritt des Bonner Klavierkabarettisten Stephan Eisel.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Siegburg Susanne Haase-Mühlbauer war ebenso anwesend wie der Schirmherr der Afrika-AG Dr. Klaus Kinkel. In dieser beschäftigt man sich besonders mit dem Kulturraum Afrika. Was bleibt ist die Einsicht, dass ein „Siegburg first“ nicht der richtige Weg sein kann, sondern es wichtig ist Grenzen aufzubrechen, über den Tellerrand hinaus zu gucken und die Welt als Ganzes zu betrachten. Kinkel berichtete aus seinen Erfahrungen als früherer Außenminister, dass für ihn Afrika häufig bedeutete, „dass 500 Millionen Menschen von Geburt an keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben“. Durch die Spenden und die Zusammenarbeit mit der Aiyera Initiative der Stiftung Hoffnung 1-plus Care für Kinder in Slums, haben einige Kinder die Möglichkeit, den Ausweg aus diesem Leben zu finden. Ein Schulstipendium in Kenia kostet zwischen 100€ und 250€ pro Jahr. Nicht zuletzt ermöglicht durch Saltos, Dosenwerfen und Muffins.

(Text: Hans Klein, Fotos: H.Klein)

Film: Benefizkonzert für Jugendliche und Kinder im Korogocho-Slum in Nairobi

 

aus der Presse:

   
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