Mathematik als Mannschaftssport

88 Schülerinnen und Schüler des GSA traten in 24 Teams beim Bolyaiteam-Wettbewerb an

Der ungarische Mathematiker Bolyai ist dem heutigen Nichtmathematiker eher kein Begriff mehr. Er revolutionierte allerdings die Geographie. Der Grund allerdings, weshalb man den Bolyai-Wettbewerb nach ihm benannte ist viel einfacher: Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit lag ihm am Herzen. So macht der Teamgedanke diesen Mathematikwettbewerb einzigartig und attraktiv. Sein Motto „Wahres muss verstanden, Schönes gefühlt, Gutes praktiziert werden.“ schmückt die Urkunden für alle 88 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Siegburg Alleestraße. Hervorzuheben ist, dass das einzige Zweierteam mit Gesche Lindenberg und Lilly Hänsch aus der 8. Jahrgangsstufe mit 118 Punkten und Platz 26 von 149 die meisten Punkte erreichte und auch die beste Platzierung. In der Jahrgangsstufe 6 traten 11 Teams an. Dort erreichte das GSA-Team „Unicorn“ (Jil Neuenhöfer, Isabel Aparicio Gonzalez, Anna Gebhardt und Charlotte Quadt) Platz 28 von 199 in NRW gemeldeten Teams. 115 Punkte erzielte auch das Team „#schlauer als 1 Stein“ aus Nepheli Schlierf, Nora Haas und Lia Miller und belegte mit gleicher Punktzahl Platz 29.

Gleiche Punktzahl und doch unterschiedliche Platzierung – wie ist das möglich? Bei 13 Aufgaben wurden jeweils fünf Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Selten war nur eine Lösung richtig, manchmal sogar alle fünf. Bewertet werden also nicht nur die richtigen Antworten, sondern auch das Erkennen falscher Lösungen. Dies wird bei Punktegleichstand herangezogen.

Alle richtigen Lösungen zu erkennen erfordert Teamgeist. Mit 60 Minuten war die Zeit recht knapp bemessen - Hektik kam trotzdem nicht auf, sondern bei den Teilnehmern überwog der Spaß am Wettbewerb. Mathematiklehrerin Siegrid Schierbaum, die diesen Wettbewerb seit drei Jahren am GSA organisiert, ist nicht nur mit der immer größer werdenden Teilnehmerzahl, sondern auch mit den Ergebnissen zufrieden. „Fast alle Teams erreichten Platzierungen in der vorderen Hälfte der in NRW gemeldeten Teams.“, berichtet sie über die guten Ergebnisse der Schule. Das beste Team jeder Jahrgangsstufe aus ganz Deutschland wurde nach Budapest zum Finale eingeladen. Auch wenn dieses Ziel nicht erreicht werden konnte, so freuten sich alle Schülerinnen und Schüler über die Anerkennung und Urkunden, sowie die Bestplatzierten jeder Jahrgangsstufe über ein vom Förderverein der Schule gesponsertes Spiel, das sie von Schulleiterin Frau Sabine Trautwein überreicht bekamen.

(Text: Hans Klein, Siegrid Schierbaum; Fotos: Sabine Piontek)

   
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