Lesen verbindet

Deutsch-türkischer Vorlesewettbewerb schon zum 9. Mal am GSA

"Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.", wird Kemal Atatürk, Gründer der türkischen Republik und Streiter für eine Trennung von Kirche und Staat gerne zitiert. Und damit hat dieser bereits den Kern des Vorlesewettbewerbs getroffen, denn in diesem geht es ebenfalls um den europäischen Gedanken der Völkerverständigung. 8 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 des Gymnasiums Siegburg Alleestraße stellten sich der Herausforderung zwei Texte vorzulesen – einen vorbereiteten türkischen und einen unbekannten deutschen Text.

Letzteren bekamen sie erst während des Wettbewerbs ausgehändigt. Die türkischen Texte waren dabei sowohl abwechslungsreich als auch anspruchsvoll – unter anderem hörte man Auszüge aus Märchen, Lebensweisheiten, Parabeln oder sogar politischen Texten vom oben erwähnten Atatürk. Mit dem Vorlesewettbewerb leistet das GSA einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung von Schulen, indem ethnische, kulturelle und sprachliche Identitäten der Schüler geachtet und gefördert wird – und gleichsam der Vorteil einer natürlichen Mehrsprachigkeit hervorgehoben wird.

Nach Beratung der Jury bestehend aus Anke Braun, Marita Mirza, Marie Nazlier und Aysen Wiegand standen die Gewinner fest und Schulleiterin Sabine Trautwein überreichte den strahlenden Siegern ihre Urkunden und Preise: Gewonnen hat Aleyna Dönmez (6a). Den 2. Platz belegte Cenan Erdoğan (6a), dritte wurde Tuana Demmer (5b).

(Text: Hans Klein, Fotos: Anke Braun, Hans Klein)

   
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