Digitales Konfetti im Klassenraum

Fortbildung am Gymnasium Siegburg Alleestraße zur gewinnbringenden Nutzung von iPads im Unterricht

Bei Jugendlichen sind acht der zehn beliebtesten Freizeitaktivitäten medial geprägt. Dies besagt eine Studie der Stiftung für Zukunftsfragen. Warum also nicht auf diesen Zug aufspringen und digitale Medien in den Schulalltag integrieren?

Auch am Gymnasium Siegburg Alleestraße wurden die Möglichkeiten erkannt, die der Einsatz digitaler Medien im Unterricht eröffnet und so werden nun (erst einmal) zwei der vier zukünftigen 5. Klassen mit iPads für jede Schülerin und jeden Schüler ausgestattet.

„Die Digitalisierung bietet Chancen für den Einzelnen wie für den Unterricht – sie birgt jedoch auch Risiken“, so die Erkenntnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung zum Einsatz digitaler Medien im Schulkontext. Damit einher geht die Forderung, Tablets und Co. nicht bloß um des Mediums wegen ab und an im Unterricht zu benutzen, sondern sie derart einzusetzen, dass ein tatsächlicher Mehrwert für die Lernenden entsteht. Nicht nur die Motivation der Schülerinnen und Schüler sollte also durch den Einsatz der bei Jugendlichen beliebten Geräte gefördert werden, sie sollten auch fit gemacht werden für den Umgang mit digitalen Medien, kritisch und reflektiert mit ihnen umgehen und mehr damit anstellen können als bloß Nachrichten per Whatsapp zu versenden und Bilder bei Instagram hochzuladen – sie nämlich sie tatsächlich zum Lernen nutzen.

Für diese Aufgabe sollten allerdings nicht nur die Lernenden, sondern vorab auch die Lehrenden ausgebildet werden. Daher fand im Rahmen des pädagogischen Tages des Gymnasiums Siegburg Alleestraße eine iPad-Fortbildung für 20 Lehrerinnen und Lehrer statt, die interessiert an der Übernahme einer iPad-Klasse sind. Geleitet wurde die Fortbildung von Medienberater Sebastian Schlag, der an der Privatschule Villa Wewersbusch tagtäglich mit dem iPad unterrichtet und überzeugt von dessen Nutzen für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler ist. Schlag brachte für alle Lehrkräfte ein Gerät mit und so konnte sich alle rund 2½ Stunden mit einem iPad eingehend beschäftigen. Schlag erklärte die grundlegenden Funktionen des Geräts und beantwortete geduldig alle Fragen, mit denen die interessierten Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer ihn löcherten. Außerdem wurden gewinnbringende Apps für den Unterricht und die Organisation der Klassenleitung kennengelernt und ausprobiert. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz: Abschließend erstellten die Lehrerinnen und Lehrer in Kleingruppen Präsentationen mit Texten, Fotos, Videos und allerlei technischen Spielereien wie digitalem Konfettiregen zur Verschönerung der Übergänge zwischen den Präsentationsfolien.

So wurde allen schnell klar: Das iPad im Unterricht ist nicht nur vielfältig und gewinnbringend einsetzbar, sondern bringt auch noch jede Menge Spaß! Die nun fortgebildeten Lehrkräfte jedenfalls können es kaum abwarten, ihre Ideen für iPad-gestützte Unterrichtsvorhaben in die Tat umzusetzen!

(Text: Eden, Fotos: Meike Jansen)

   
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