Wie sich die Jugend die Zukunft vorstellt

„Die Zeit“ befragt Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße zu aktuellen Themen und Karrierewünschen

Kann und darf ich mich auf meine Karriere konzentrieren, wenn im Mittelmeer Menschen ertrinken? Sind die Berufswünsche auch durch den Klimawandel beeinflusst? Oder müsste man nicht jetzt alles stehen und liegen lassen um zu handeln?

„Ich oder die Welt“, heißt das Abi-Beileger-Heft der Tageszeitung „Die Zeit“, zu welchem Autorin Marie-Charlotte Maas Porträts von Schülerinnen und Schülern sammelt. Das ergab spannende Diskussionen zwischen den Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2, die sich für das Interview bereit erklärt hatten. Amélie Dumont, Amir Houssaini, Lukas Brenner, Patrick de Smet, und Charlotte Selbach fanden dabei jeweils eigene Antworten. „Natürlich ist das ein Thema. Aber wie in einem Flugzeug, in dem Sauerstoffmasken von der Decke fallen, muss man sich erst einmal die eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor man anderen helfen kann. Ohne eine solide Bildung und Ausbildung kann man niemandem helfen.“, erklärt Schülersprecherin Amélie Dumont. Dem kann Patrick de Smet nur zustimmen, sieht er doch auch die Verantwortung, die eigene Wirtschaft zu stärken, um helfen zu können. Hierfür engagiert er sich ebenfalls bereits in der Jungen Union. Auch die Flüchtlingsthematik hat großen Einfluss auf viele der Schülerinnen und Schüler, die sich auch hier bereits, z.B. in der Internationalen Vorbereitungsklasse der Schule engagiert haben.

„Es ist ein schönes Gefühl, wenn man helfen kann.“

(Text: Hans Klein, Fotos: Klein)

   
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