Alles ALLtäglich?

Der Differenzierungskurs „Geographie-Physik“ der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Siegburg Alleestraße auf Exkursion zum Deutschen Museum in Bonn

Ob wir mit dem Navi ans Ziel kommen, ein Paket auf dem Sendungsweg verfolgen oder eine Radtour durch das Siebengebirge inklusive zuverlässiger Wetterprognose und exaktem Höhenprofil planen. Das alles ist eng verknüpft mit den Errungenschaften der Weltraumforschung, aber bereits Alltag. ALLtag sozusagen. Tatsächlich haben es die Satellitennavigation, der Datentransfer und zahlreiche innovative Materialien und Geräte in den vergangenen Jahrzehnten den Weg aus dem All in unser tägliches Leben gefunden.

Die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses „Geographie-Physik“ der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Siegburg Alleestraße nutzten die Wanderausstellung „INNOspaceEXPO – ALL.TÄGLICH!“ des Raumfahrtmanagements des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um sich anhand interaktiver Exponat-Module einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Weltraumforschung das Leben auf der Erde verbessert hat. Dabei waren einige GSAler durchaus verblüfft, was „Astro-Alex“ und seine Kollegen auf der Internationalen Raumstation ISS eigentlich so alles machen.

Zudem begleitete der Mitarbeiter Robin Schönstein der AG Fernerkundung der Universität Bonn das GSA-Team, um die Arbeit des Projektes „Columbus Eye – Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht“ und „KEPLER ISS“ den jungen Forschern vorzustellen. Schließlich profitieren die GSAler des Differenzierungskurses „Geographie-Physik“ mit dem Teilbereich Fernerkundung durch die Kooperationsvereinbarung mit der entsprechenden Arbeitsgruppe der Universität Bonn direkt von den digitalen Unterrichtsmaterialien und den Live-Videos von der ISS. Und das ist immer noch alles andere als ALLtäglich.

(Text: Christina Müller, Hans Klein, Fotos: Abdeljebbar Slika, Christina Müller)

Zwischen Partnerland, Studium und Feierabend

Drittortbegegnung in Saarbrücken zum Thema deutsch-französische Identität

Was bedeutet eigentlich deutsch-französische Identität und wie lebt es sich, wenn man an der Grenze zwischen zwei Ländern lebt? Diese und weitere Fragen konnten sich die Schülerinnen und Schüler des Französischzweigs der EF in der vergangenen Woche stellen.

Gemeinsam mit den Französischlehrerinnen Ramona Hunzelmann und Ina Hoffmann, sowie französischen Mitschülerinnen und Mitschülern der Seconde der französischen Partnerschule aus Nantes, konnten sie dieser Frage auf den Grund gehen. Dafür trafen sie sich im Rahmen der traditionellen Drittortbegegnung in Saarbrücken. Saarbrücken ist nämlich eine Stadt mit besonderer Wichtigkeit für die deutsch-französische Freundschaft und somit auch für die deutsch-französische Identität, da sie genau an der Grenze zwischen den beiden Partnerländern liegt. Finanziell unterstützt wurde die Schülerbegegnung dankenswerterweise vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Ziel der einwöchigen Begegnung war es, in deutsch-französischen Gruppen jeweils Informationen zu einem Thema in Bezug auf die deutsch-französische Freundschaft zusammenzutragen und diese auf einem Kalenderblatt zu präsentieren. Das gesamte Programm des Treffens lud also dazu ein, Informationen für sein Projekt zu sammeln und keine Scheu zu haben auch mal genauer nachzufragen. Zu diesem Programm gehörten unter anderem ein Besuch des wunderschönen Luxemburg, ein Treffen mit einem Professoren der Universität Saarbrücken, ein Vortrag der deutsch-französischen Hochschule, der einige interessante bilinguale Studiengänge vorstellte, sowie ein Besuch des Gerichtshofes der Europäischen Union. Es wurden fleißig Fragen gestellt und alle Schüler zeigten großes Interesse an der deutsch-französischen Freundschaft. Ein besonderes Highlight der Begegnung stellte auch der Auftritt der deutsch-französischen Band „Zweierpasch“ dar, die extra für die Gruppe nach Saarbrücken gereist war um einige Songs zu spielen, die sich als richtige Ohrwürmer herausstellten. So wurde besonders der Song „Feierabend“ immer wieder rauf und runter gesungen.

Am Ende der Woche hatten die Schülerinnen und Schüler in ihren Projektgruppen viele Informationen gesammelt, die sie auf ihren Kalenderseiten präsentieren konnten und nun einen Kalender für das nächste Jahr ergeben. Doch nicht nur der Kalender bleibt als Andenken an die Woche. Auch viele neue Freundschaften und die Erkenntnis, dass Sprache keine Barriere sein muss. Mit etwas Mut findet das Miteinander immer einen Weg.

(Text: Leonie Merle Kluth, EF; Ramona Hunzelmann; Hans Klein; Fotos: Ramona Hunzelmann, Ina Hoffmann)

Mehr Informationen zum DFJW findet man unter: DFJW

Ein Lied der Band findet man unter: ZWEIERPASCH - Grenzgänger/Frontalier (official Video)

„Je ne parle pas français“? – nicht am GSA!

Frankreichaustausch der Stufe 8 am Gymnasium Siegburg Alleestraße

In Analogie zu dem bekannten Lied „Je ne parle pas français“ (=Ich spreche kein französisch) von Namika erschallte in der Mensa des Gymnasiums Siegburg Alleestraße am 26.03.2019 eine selbst veränderte Version mit dem Titel „Je parle déjà le français“ (=Ich spreche schon französisch).  Ursache dafür war der herzliche Empfang, den die Achtklässler des GSA ihren gleichaltrigen „corres“ aus Nantes bereiteten. Die kommende Woche hält deshalb hoffentlich für die beiden neugierigen Schülergruppen aus den Nachbarländern viel Erfreuliches bereit, wenn sie sich bis zum 02.04 gegenseitig kennenlernen und hoffentlich im Sinne unseres Songs Freundschaft schließen:   

Je parle dèjà le français
Je suis ému/e de te connaître
Et quand je te dévisage
je pense qu’on pourra être
des amis- eh ben oui!
Tu es chez toi ici!
On va parler, danser, fêter

Et nous amuser ici!
Oh la la la la la la la la la
Oh la la la la la la la la la….

 

Schulleiterin Sabine Trautwein begrüßte die 25 französischen Austauschschüler und begleitenden Lehrer Viviane Charreyron und Franck Jonin des Collège Pont Rousseau aus Rezé in der Mensa, wo auch am Freitag der deutsch-französische Abend stattfinden wird. Die Achtklässler erwartet neben Unterrichtshospitationen ein vielfältiges Programm, das sie in die nahe Umgebung führen wird. So findet am Mittwoch nach dem Mittagessen beim Partnerschaftsverein Siegburg eine Stadtrallye durch statt, Donnerstag darf sich die französische Gruppe im Siebdruck des Kölner Doms als Wahrzeichen des Rheinlandes im Museum Ludwig Köln üben, während die deutschen Schülerinnen und Schülern französischen Spuren in der Kölner City folgen. Freitag gestalten die Schülerinnen und Schüler die soirée franco-allemande in Mensa und kulturcafé gemeinsam.  

Im Vorfeld des Austausches konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Projekten, wie dem Kochprojekt in der Schulküche, dem Tanz- oder Musikprojekt einem Schwerpunkt widmen. Im Kochprojekt wurden kurze Erklärfilme zu Gerichten, die die Schülerinnen und Schüler vorschlagen durften, gedreht- so zum Beispiel zu „Currywurst mit Pommes“.

Auch der deutsch-französische Abend am 29.3.2019 diente ganz handlungsorientiert und praktisch der interkulturellen Verständigung, wenn deutsch-französische Teams in der Schulküche Dippekuchen und Quiche herstellten. In einer kleinen Ansprache bedankten sich die französischen Kollegen Viviane Charreyron und Franck Jonin nochmals dafür wie freundlich man aufgenommen wurde und dass man sich hier in Siegburg sehr wohlfühlte.

Montags ging es dann abschließend ins Siebengebirge auf die Drachenburg und nach Bonn, bevor es dann Dienstag heißt: Bon retour et à bientôt!  Vom 20.-27. Mai 2019 findet der Gegenbesuch statt.

(Text: Hans Klein/Birthe Gesellchen, Fotos: Hans Klein)

 

Ein Ende ist in Sicht – doch was tun nach der Schule?

Berufsimpulstag am Gymnasium Siegburg Alleestraße

Ein Gespenst geht um in der Oberstufe – das Gespenst der zukünftigen Berufswahl. So überlegt man oft bereits ab der 9. Klasse fieberhaft, welche Kurse einem in einer Ausbildung oder einem Studium helfen können. In der EF intensivieren sich diese Gedanken bei der Wahl der Leistungskurse. Eine Aufgabe, die durch die „Vielfalt der Möglichkeiten uns alle überfordert", wie es Britta Matthes formuliert, die Leiterin der Forschungsgruppe "Berufliche Arbeitsmärkte" im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg ist. Um den Schülerinnen und Schülern eine möglichst gute Einsicht in die vielzähligen Berufsbilder zu geben, arbeitete das Berufsberatungsteam des Gymnasiums Siegburg Alleestraße, bestehend aus Beate Marner und Ralf Menge, eng mit zwei Elternteilen (Herr Dr. Immerschitt und Herr Kreft) zusammen.  Die Idee: Die Entwicklung einer Berufsveranstaltung jenseits des herkömmlichen Messecharakters, wo an Ständen einige Berufe durch Firmen beworben werden. Durch die Zusammenarbeit von engagierten Ehemaligen und Eltern sowie der Schule konnte so eine außergewöhnliche Veranstaltung entwickelt werden.

In einem selbst konzipierten Fragebogen haben im Vorfeld alle Schüler der EF und Q1 konkrete Berufe eingetragen, die sie interessieren. Anschließend wurden persönliche Ziele und Werte bei der Berufswahl abgefragt. Diese wurden dann bei der Auftaktveranstaltung des Infotages aufgegriffen und in einem Einführungsvortrag verarbeitet.

Im Anschluss wurden Experten gesucht, die diese Berufe vorstellen konnten – auch ehemalige Schülerinnen und Schüler wurden angefragt. Auch konnte man Referenten gewinnen, die schon länger mit dem GSA zusammenarbeiten, wie Markus Eich von der Barmer Ersatzkasse und Peter Altenrath von der Kreissparkasse Köln, welcher bei der Veranstaltung durch Ausbildungsleiterin Anica Schulz vertreten wurde. So konnte ein breites Angebot sichergestellt werden.

Die Oberstufenschülerinnen und -schüler konnten gleich 3 von 25 Berufen in kleineren Gruppen präsentiert bekommen und die Experten nach ihren persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen befragen. Von Pfarrer über Dachdecker, Landwirtschaftsmeister, Anwalt und Fitnessökonom war das Spektrum erstaunlich.

„Diese Veranstaltung soll ein wichtiger Baustein in unserem Studien- und Berufsorientierungscurriculum sein. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe diverser Veranstaltungen, auch in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, was nach dem Abitur folgen könnte. Besonderes Ziel ist es, dabei die Erwartungen der Schüler mit den Anforderungen der Berufswelt in Einklang zu bringen.“, erklärt dabei Ralf Menge das Konzept.

Eine große Hilfe, um auf neue berufliche Ideen zu kommen und andere zu verwerfen, war die in dem Bereich besondere Veranstaltung allemal.

(Text: Hans Klein, Fotos: Inken Hoischen)

Alle(e)s Kunst im Siegburger Stadtmuseum

Nachwuchskünstler des GSA präsentieren ihre Werke einer interessierten Öffentlichkeit

Wer seit dem 12.03.2019 das Siegburger Stadtmuseum betritt, wird von besonderen Bildern begrüßt. Sie stammen allesamt aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums Siegburg Alleestraße.

Zur feierlichen Eröffnung lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Haase-Mühlbauer die Vielfalt und Qualität der Arbeiten und erklärte den jungen Besuchern der 5B, dass es die Aufgabe des Museums sei, die Stadtgeschichte Siegburgs abzubilden, aber auch den zeitgenössischen Künstlern ein Forum zu bieten. Große Augen machten die Kleinen, als Frau Haase-Mühlbauer fortfuhr und sagte: "Und das seid ihr!"

So hängen die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler des GSA neben Werken arrivierter Künstler wie denen von Heinz Mack. Und die Schülerinnen aus der Oberstufe erklärten ihre Werke auch schon professionell und machten das Aha-Erlebnis für die 5B, aber auch für die anderen Besucher perfekt.

A

Wer sich ebenfalls in den Bann surrealer Landschaften, realistischer Zeichnungen und Drucke, impressionistischer Bilder und pointilistischer Ansichten des Marktplatzes oder des Museums selbst ziehen lassen möchte oder leichtes Grauen beim Anblick mythologischer Wesen oder fantastischer Drachen spüren möchte, der hat noch bis zum 15.04. dazu Gelegenheit.

(Text: Anke Braun/Hans Klein, Fotos: Uyar)

   
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