3x3 macht vier und drei macht Neune

Die Preisverleihung des Kreiswettbewerbs im Rhein-Sieg-Kreis der 58. Mathematik-Olympiade

Dass das Gymnasium Siegburg Alleestraße eine MINT-freundliche Schule ist, bewies es nun erneut, als dort die Preisverleihung der Mathematik-Olympiade des Kreises stattfand. Schulleiterin Sabine Trautwein begrüßte Kinder, Eltern, Lehrkräfte verschiedener Schulen sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Dr. Haase-Mühlbauer zu dem Programm, durch welches Lehrerin Dagmar Gläßner führte.

Frau Haase-Mühlbauer hob den „olympischen Gedanken“ des Wettbewerbs hervor, welcher insbesondere in Ostdeutschland eine große Tradition hat, der aber auch in NRW seid 1996 durch den Landesverband Mathematik-Wettbewerbe NRW e.V. unterstützt wird. Dabei brannte das olympische Feuer der Leidenschaft für Zahlen so tief in den Olympioniken, dass viele von diesen auch später noch bei der Auswertung der Mathematik-Klausuren mitwirkten. Die Besten der vielen Gewinner dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen. Auch ein dafür vorbereitendes „Mathematik-Wochenende“ erfreut sich so großer Beliebtheit, dass sich viele die Teilnahme daran wünschen. Die Preise wurden von der Kreissparkasse Köln gestiftet. Das GSA stellte auch 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, von denen drei ausgezeichnet wurden. Henry Sorg erreichte einen 2. Platz, Gesche Lindenbergen einen 3. Nathan Dilger erhielt eine Anerkennung.

Mit dem Pippi Langstrumpf Zitat schlug die Bürgermeisterin einen Bogen zum Musikprofil des GSA und hob hervor, dass Musik und Mathematik sich vieler Gemeinsamkeiten erfreuen wie etwa der klaren Struktur. „Alles ist Zahl“, wie Pythagoras es ausdrückte. So trugen natürlich auch die Technik-AG und die musikalischen Auftritte wie der Geschwister Katja und Moritz Abecker, beide aus den Musikklassen der Schule, zu einem gelungenen Abend bei, den Henry und Tristan Sorg abschlossen mit dem Song des Mathematik-Professors Tom Lehrer: „That’s Mathematics“.

(Text: Klein; Fotos: Hans Klein)

 Mathe-NRW:  Mathematik-Olympiade:
 

Kooperation mit dem Roten Kreuz

Erste Urkundenverleihung bei der feierlichen Unterzeichnung des Vertrages

„An Aufgaben wächst man“, prophezeite die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Dr. Susanne Haase-Mühlbauer mit Blick auf den ersten Jahrgang der Siebtklässler des Gymnasiums Siegburg Alleestraße, die stolz ihre Urkunden des Deutschen Roten Kreuzes hochhielten. Die Aufgabe ist dabei keine geringere als Leben zu retten. Durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem DRK werden nun jedes Jahr in der Woche vor den Herbstferien alle Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen von Lehrpersonal des Deutschen Roten Kreuzes zwei Zeitstunden lang in den Themen Grundverständnis des Kreislaufs, Erkennen des Kreislaufstillstands, Aktivieren von Hilfe, strukturierte Alarmierung des Rettungsdienstes und effektive Durchführung der Herzdruckmassage ausgebildet. Dies soll den hohen Zahlen von Herzinfarkten einen kleinen Schritt entgegensetzen. Schulleiterin Sabine Trautwein hob hervor, dass man nun „nicht mehr danebenstehen“ müsse, wenn es zu einem Ernstfall käme. Eine Situation, bei der alle Beteiligten gewinnen: Die Befähigung zur Ersthilfe im Notfall stärkt auch das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und erzieht gleichzeitig zu Menschlichkeit und kompetenten Handlungsstrategien. Nebenher trainiert man bereits für den Führerschein oder hat einfach Spaß von den Profis zu lernen.

(Text: Klein; Fotos: Hans Klein)

Bericht von Rhein-Sieg-TV: Kooperation zwischen dem GSA und dem Roten Kreuz

 

 

 

Vom Weltall ins Klassenzimmer

Das MINT-Pilotprojekt „Geographie-Physik“ in Kooperation mit den Universitäten Bonn und Bochum geht in die nächste Runde

„Die im Elfenbeinturm sitzen, werden selbst schnell genug zum Museumsprojekt“, sagte schon der Aphoristiker Martin Gerhard Reisenberg. Dass die Wissenschaft kein solcher ist, beweisen seit dem Schuljahr 2016/17 die Universität Bonn und die Ruhr-Universität Bochum. Beide engagieren sich bei der Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Siegburg Alleestraße und bieten diesen die Möglichkeit, im neuen MINT-Differenzierungsfach „Geographie-Physik“ mit dem Teilbereich Fernerkundung auf modernste Forschung zurückzugreifen. Nun kamen Vertreter der Arbeitsgruppe Fernerkundung (RSRG) der Universität Bonn und der Arbeitsgruppe Geomatik (GRG) der Ruhr-Universität Bochum, um ein Zwischenfazit zu ziehen und die Zusammenarbeit zu bewerten. Schulleiterin Sabine Trautwein begrüßte hierfür die Wissenschaftler Frau Lindner, Herrn Professor Greve und Herrn Dr. Schultz und man besprach gemeinsame Projekte.

Durch die Projekte „Fernerkundung in Schulen (FIS)“, „Columbus Eye – Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht“ sowie „KEPLER ISS – Kompetenzorientiertes, erfahrungsbasiertes und praktisches Lernen mit Erdbeobachtung von der ISS“ erhalten die GSA-Pilot-Lerngruppen in diesem neuen MINT-Schulfach die Möglichkeit, die fächerverbindenden Grundlagen der satellitengestützten Fernerkundung sowie die digitale Auswertung dieser Daten zu erlernen. Dabei mussten für „Geographie-Physik“ neue Unterrichtsmaterialien entwickelt werden („FIS“, „Columbus Eye“ und „KEPLER ISS“), die sogar vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Neuste Forschungsergebnisse direkt von der Universität an die Schule.

Eine Kooperation, die beiden hilft! Übergeordnetes Ziel der Kooperationen zwischen den Universitäten und dem GSA ist eine Intensivierung des Austausches zwischen schulischer Praxis und universitärer Lehre und Forschung. Dadurch soll eine Stärkung von Theoriewissen und Praxiserfahrung im Bereich der bildungswissenschaftlichen Forschung und Anwendung ermöglicht werden. Darauf aufbauend können die Geographischen Institute der Universitäten Bonn und Bochum und daran anschließende Exkursionen als außerschulische Lern- und Bildungsorte für Schüler sowie für Lehrkräfte der Fachschaften Geographie und Physik den Austausch zwischen Schulpraxis und universitärer Lehre und Forschung ergänzen. Umgekehrt erhalten Lehramtsstudierende die Möglichkeit, Schulpraxis am Beispiel dieses neuen Schulfachkonzeptes am GSA zu erfahren.

Nach einem ersten Probedurchlauf in den Schuljahren 2016/17 sowie 2017/18 kann durch den Rücklauf der stetigen Schüler- und Lehrerevaluationen auf ein erfolgreiches Leuchtturmprojekt in Form eines neuen fächerverbindenden Schulfachkonzeptes im MINT-Differenzierungsbereich am GSA zurück geblickt werden: Erdbeobachtung via „Augmented Reality“, der erweiterten Realität durch Lernapps auf dem Smartphone, Livebilder und -videos von der Internationalen Raumstation ISS im Klassenraum, fächerverbindende Exkursionen zu verschiedenen Bildungsorten, Geocaching via GPS, Expertengespräche und vieles mehr.

Neben der Begeisterung der Kooperationspartner ist aber natürlich auch die Meinung der Schülerinnen und Schüler gefragt. Diese wurde durch anonyme Fragebögen in die Evaluation mit eingebracht. „Ich bin sehr dankbar, dass das neue MINT-Fach von den Schülerinnen und Schülern an unserer Schule sehr gut angenommen wird und im Vergleich zum ersten Jahrgang deutlich mehr Mädchen das Schulfach „Geographie-Physik“ wählen. Ich wünsche mir, dass sich dieser Trend fortsetzen wird (...)“ so Christina Müller, die als Geographielehrerin das MINT-Fach in Kooperation mit den Universitäten am GSA initiiert hat. Die Wissenschaftlerin Claudia Lindner, die an diesem Tag noch ihre selbst programmierte Lernapp „Gravitation im Erde-Mond-System“ in den Lerngruppen vorstellen und testen konnte, betonte noch einmal, wie wichtig die Evaluation am GSA für die weitere Entwicklung von multimedialen MINT-Lerneinheiten für die Arbeitsgruppen sei. Um auch schon die ganz jungen Schüler mit dem Projekt „Fernerkundung in Schulen“ zu erreichen, wurde an diesem Tag noch bei den „Kleinen Entdeckern“ im Fach Geographie eine Unterrichtseinheit für Grundschüler durch die Wissenschaftler am GSA angeboten.

Als Quintessenz kann festgehalten werden, dass die Synergieeffekte dieser trilateralen Kooperation in Verbindung mit dem neuem MINT-Fach „Geographie-Physik“ nun im dritten Schuljahrgang am GSA für Schüler, Lehrer und Wissenschaftler deutlich erfahrbar sind. Mit dieser Erkenntnis können alle Kooperationspartner auf eine auch zukünftig erfolgversprechende Zusammenarbeit blicken.

Text: Klein/Müller

Fotos: Hans Klein, Christina Müller

 

 

 

 

Don’t be afraid of Shakespeare

Phoenix Theatre bot kreative Englisch Lernhilfe

„Don’t be afraid of Shakespeare“ – mit diesen Worten begrüßten die beiden Schauspieler die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 in der Aula zu dem Stück Twelfth Night von William Shakespeare und Kelly Griffiths. Angst war ihnen zwar nicht in Augen geschrieben, aber wenn sie glaubten sich zurücklehnen und unterhalten zu können, irrten sie sich gewaltig. Stattdessen durfte das Publikum selbst schauspielerisch aktiv werden und ganz spontan unter humorvoller Anleitung in die Rollen von Cesario, Olivia und Co schlüpfen, die eine oder andere schwierige Floskel im Early Modern English aus Shakespears Zeiten von sich geben oder gemeinsam in ein Lied einstimmen.

Den 5. und 6. Klassen, die sich The Banana Gang von Anne Seth ansahen, ging es da nicht viel anders. Auch sie durften bei der Jagd nach dem gefährlichsten Handy-Dieb der Stadt fleißig mithelfen und wurden Teil des Spektakels, als The Boss durch die Reihen der Aula gestreift ist. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler großes theatralisches Gespür und demonstrierten dadurch, dass sie wahrlich keine Angst vor Shakespeare haben. Dafür aber sehr viel Spaß mit ihm.

(Text: Dahlmann/Klein; Fotos: Jansen/Klein)

Link zum Phoenix Theatre: www.tpxt.de

 

Französischer Abend 2019

„Eine Tradition“

so nennen es die Schülerinnen und Schüler des Französisch Leistungskurses der Q1, die in diesem Jahr gemeinsam mit Fachlehrerin Elisabeth Udelhofen den Französischen Abend 2019 organisieren und durchführen.

 

Stattfinden wird dieser am 25. Januar um 19.00 Uhr

(Einlass ab 18.30 Uhr).

 

Seit der fünften Klasse begleitet der Französische Abend die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses jedes Jahr aufs Neue und wurde zu einer Tradition, welche man nun an die neuen Schülerinnen und Schüler des französisch-bilingualen Zweigs weitergeben möchte. Auch die potentiellen Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweigs möchte man von dem frühen und spielerischen Lernen von Französisch überzeugen.

 

Eine Änderung an der Tradition hat man sich jedoch erlaubt. Durch eine neue Anordnung der Stühle mit Tischen und der Verkostung von französischen Spezialitäten und Wein auch in der Aula möchte man eine Marktplatzatmosphäre herstellen.

 

Es bleibt nichts mehr zu sagen, der Französisch Leistungskurs freut sich Sie am Freitag als seine Gäste begrüßen zu dürfen! Sie sind herzlichst eingeladen!

 

Programm: Programm F'Abend 2019

 

   
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