Das bilinguale deutsch-französische Profil am GSA –

ein Erfolgsmodell seit 20 Jahren

 

11. Was ist CertiLingua?

Mit dem Exzellenzlabel für mehrsprachige internationale Kompetenzen werden Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II ausgezeichnet, die besondere Qualifikationen in internationaler Dimension nachweisen können.

Das Gymnasium Alleestraße ist seit dem 1. August 2010 CertiLingua-Schule, weil

  • den Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe II die notwendige Fachkompetenz im bilingualen deutsch-französischen Profil im fremdsprachlichen Fachunterricht in Geschichte und Erdkunde angeboten wird,
  • die Schülerinnen und Schüler die erforderliche Sprachkompetenz in mindestens zwei modernen Fremdsprachen in der Sekundarstufe II erwerben können,
  • die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit haben, in der Sekundarstufe II die europäische bzw. internationale Handlungskompetenz im Rahmen von interkulturellen Begegnungsprojekten zu erwerben. Zu diesem Projekt verfassen sie eine schriftliche Arbeit.

Genauere Informationen über CertiLingua finden Sie hier: CertiLingua. Wenn Sie ein gelungenes Begegnungsprojekt entdecken möchten, wenden Sie sich gerne an Frau Dahlmann oder Frau Hunzelmann

 

Das bilinguale deutsch-französische Profil am GSA –

ein Erfolgsmodell seit 20 Jahren

 

10. Welche außerunterrichtlichen Begegnungsangebote gibt es?

Interkulturelle Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern des Zielsprachenlandes sind von großer Bedeutung, um Sprachkenntnisse auszuprobieren und zu verbessern. Deshalb bietet das Gymnasium Siegburg Alleestraße ein breites Spektrum von Begegnungsmöglichkeiten an.

 

Unsere Begegnungsangebote im Überblick:

  1. Klasse
  • Optional: Fahrt nach Lüttich in Belgien (1 Tag)
  1. Klasse
  • Schüleraustausch mit dem Collège Pont Rousseau in Rezé (1 Schulwoche), verpflichtend für die bilinguale Klasse, offen für Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen
  • Rückbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler aus Rezé in Siegburg (1 Schulwoche)
  1. Klasse
  • Abschlussfahrt der 9. Klasse meist in den französischsprachigen Raum (1 Woche)
  • Freiwillige Teilnahme an der Drittortbegegnung mit Schülerinnen und Schülern des Lycée Nelson Mandela aus Nantes (1 Schulwoche)
  • Individualaustausch möglich (2 Wochen, 3-6 Monate, mit Rückbesuch)

Einführungsphase

  • Drittortbegegnung mit Schülerinnen und Schülern des Lycée Nelson Mandela aus Nantes (1 Schulwoche)
  • Individualaustausch möglich (2 Wochen, 3-6 Monate, mit Rückbesuch)

Qualifikationsphase

  • Abschlussfahrt meist in den französischsprachigen Raum (1 Schulwoche)

Während des Schüleraustauschs wohnen die Schülerinnen und Schüler bei einer Gastfamilie und entdecken so das Leben in Frankreich. Hier können Sie mehr über den letzten Austausch erfahren. Die Drittortbegegnung ist ein handlungsorientiertes Arbeitstreffen mit thematischem Schwerpunkt, das im jährlichen Wechsel in Deutschland oder in Frankreich stattfindet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten in binationalen Arbeitsgruppen an einem dritten Ort Projekte in deutsch-französischer Fragestellung. Diese Begegnungen werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell unterstützt (hier) können Sie mehr über unsere letzte Drittortbegegnung erfahren).

Austausch und Drittortbegegnung dienen dem Kennenlernen zwischen einzelnen französischen und deutschen Kandidatinnen und Kandidaten für einen Individualaustausch, der in der 9 oder EF stattfindet und im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms (3 Monate) oder des Voltaire-Programms (6 Monate) vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk unterstützt werden kann. Zudem helfen die Französischlehrerinnen und -lehrer des Gymnasiums Alleestraße im Vorfeld bei der Vermittlung von Partnerschaften durch Kontakte zum Netzwerk der circa 50 französischen ABIBAC-Schulen in ganz Frankreich.

 

Neben den Begegnungen bringen wir unseren Schülerinnen und Schülern die französische Sprache im Alltag durch Spiele, die Cinéfête (jährliches französisches Filmfestival), Theaterbesuche, den französischen Vorlesewettbewerb, den französischen Debattierpreis, Internetwettbewerbe, Musik etc. näher. Eine große Rolle spielt der alljährliche Französische Abend, bei dem Schülerinnen und Schüler selbst auf der Bühne stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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9. Was ist das ABIBAC?

ABIBAC heißt kurz gesagt: Französisches und Deutsches Abitur gleichzeitig erwerben! Der Name ergibt sich aus dem deutschen ABItur und dem französischen Abschluss BACcalauréat. Ein Netzwerk von circa 45 Gymnasien in Deutschland und 50 Gymnasien in Frankreich bereitet Schülerinnen und Schüler auf den doppelten Erwerb von Abitur und Baccalauréat vor. Regelmäßige deutsch-französische Arbeitstreffen, auch mit unserer Französischen Partnerschule Lycée Nelson Mandela in Nantes  und der Sprach- und Fachlehrerinnen und -lehrer (Erdkunde und Geschichte bilingual), bilden den Rahmen des ABIBAC-Profils.

Adressaten für unser ABIBAC-Profil in der Oberstufe sind in erster Linie die interessierten Schülerinnen und Schüler unserer Profilklasse Französisch der Sekundarstufe I. Die Erfahrung zeigt aber, dass auch andere Schülerinnen und Schüler, die Französisch ab Klasse 6 gelernt haben, in der Oberstufe sehr erfolgreich ohne bilinguale Unterrichtserfahrungen in der Sekundarstufe I am ABIBAC-Profil teilnehmen können, wenn sie über eine hohe Motivation verfügen.

Die Unterrichtsinhalte und die Verfahren der Kompetenzvermittlung im LK Französisch und in den bilingualen Grundkursen Geschichte und Erdkunde orientieren sich an den Richtlinien und Vorgaben für das Zentralabitur NRW. Deutsch-französische Themenkomplexe werden jedoch fokussiert. Um das ABIBAC zu erwerben, muss neben den deutschen Abiturprüfungen eine zusätzliche mündliche Prüfung im Fach Französisch abgelegt werden. Diese hat einen weitestgehend literarischen Schwerpunkt, der sich ebenfalls mit den Vorgaben des Zentralabiturs deckt.

 

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8. Was bedeutet bilingualer Sachfachunterricht am GSA?

Bilingualer Sachfachunterricht bedeutet Fachunterricht in zwei Sprachen. Dabei verfahren wir nach dem Inselprinzip: In Klasse 7 findet der Unterricht zunächst verstärkt auf Deutsch statt, wobei französische Sprachinseln zunehmend eingebaut werden. Diese Sprachinseln werden bis zur Oberstufe so ausgebreitet, dass hier der Sachfachunterricht in der Fremdsprache gehalten wird und lediglich vereinzelt deutsche Sprachinseln zu finden sind. Das heißt, dass Französisch als Unterrichtssprache in flexibler Weise eingeführt und verwendet wird.

Für die Inhalte des bilingualen Sachfachunterrichts sind die deutschen Kernlehrpläne in Erdkunde, Geschichte und Politik verbindlich. Da Französisch als Arbeitssprache dient, stehen bei der Leistungsbewertung die fachlichen Kompetenzen im Vordergrund; sprachliche Kompetenzen können sich lediglich positiv auf die Bewertung auswirken.

Im bilingualen Unterricht legen wir so früh wie möglich Wert auf die Verwendung von französischen Unterrichtsmaterialien. Der eigene Erfahrungsbereich wird in der Begegnung mit französischsprachigen Medien erweitert, wodurch andere Denkweisen und Perspektiven besser verstanden werden können.

   
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