Nous parlons française!

Fünf Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 legten mit Erfolg die französische Sprachprüfung DELF ab

Fremdsprachen zu erlernen gewinnt für Schüler*innen in der heutigen Zeit stetig an Attraktivität. Kein Wunder – die Globalisierung schreitet voran und Menschen mit guten Fremdsprachenkenntnissen werden in den unterschiedlichsten Berufszweigen gebraucht und händeringend gesucht. Für deutsche Schüler*innen ist das Erlernen der französischen Sprache aufgrund der geringen Distanz zwischen Deutschland und Frankreich und der intensiven politischen und wirtschaftlichen Beziehungen im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft besonders attraktiv.

Daher bietet das Gymnasium Siegburg Alleestraße mit seinem französischen Schwerpunkt alljährlich die Absolvierung des DELF-Zertifikats (Diplôme d’Etudes en Langue Française) an. Dabei handelt es sich um ein international anerkanntes und standardisiertes Sprachzertifikat des Ministère de l’Education Nationale, das den Absolvent*innen einen aussagekräftigen Nachweis über ihre Sprechkompetenz im Französischen bescheinigt. Für ein Studium, ein Praktikum oder einen Berufseinstieg in Frankreich bietet dieses Zertifikat eine hervorragende Grundlage.

In diesem Jahr haben die Schüler Étienne Colbrant, Joel Colbrant, Maurice Grund, Louis Penaguin und Vico Vondey aus der französisch-bilingualen Klasse 8d das Sprachniveau A2 erfolgreich absolviert. Maurice Grund fehlten sogar nur wenige Punkte zur Höchstpunktzahl. Auf die Prüfung wurden die Schüler von ihrer Französischlehrerin Ramona Hunzelmann.

Das GSA gratuliert den Absolventen herzlich zu ihrer bestandenen DELF-Prüfung!

(Text: Hille Eden, Fotos: Hille Eden)

GSA wählt

Wahlsimulation im Politikunterricht der achten und neunten Klassen

Bei den Kommunalwahlen dürfen einige der Schülerinnen und Schüler schon ab 16 Jahren wählen – für viele wird es die erste Wahl in ihrem Leben sein. Doch am Gymnasium Siegburg Alleestraße wurde die Wahl für den Großteil der 8. und 9. Klassen simuliert. „Solche Projekte steigern nachweislich das Wissen über demokratische Zusammenhänge und wecken das politische Interesse von Jugendlichen. So ist die Wahlbeteiligung unter Erstwählern, die bereits an einer Wahlsimulation teilgenommen haben, erheblich höher als es bei der Vergleichsgruppe wäre.“, erklärt Politiklehrer Hans Klein.

Die Vorbereitung fand dabei zuvor intensiv in den Klassen statt – aufgrund der begrenzten Zeit wurde allerdings nur die Bürgermeisterwahl und die Wahl des Stadtrates simuliert. So konnte die Wahl nun am Freitag vor der echten Wahl stattfinden. „Es bildeten sich schnell Schlangen vor dem Wahllokal.“, erklärte Politiklehrerin Nina Kluth, welche mit Freiwilligen aus ihrem Sozialwissenschaftskurs der Oberstufe die Durchführung in den beiden Pausen überwachte. Am Ende konnten 60% der Schülerinnen und Schüler ihre Stimme abgeben – immerhin 6% höher als bei der letzten, realen Bürgermeisterwahl in Siegburg. In der 6. Stunde konnten dann Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaften-Leistungskurses aus der Q2 die Stimmen auszählen. Das Wahlvolk des GSA hat gesprochen! Die genauen Wahlergebnisse sehen Sie hier:

(Text: Klein, Foto: Klein)

Unsere Bürgermeisterkandidaten zum Thema Rassismus

Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des GSA fragt nach

Die Bilder der „Black lives matter“-Bewegung aus den USA machen auch hierzulande viele Schülerinnen und Schüler sehr betroffen. Darunter unter anderem auch Maggie Thierbach (EF), Amin Boutouil, Serkan Iscan, Samira Kast Herrera, Tom Schmitt (alle 5c) und Jonas Kircher (5d) des Gymnasium Siegburg Alleestraße. Diese kamen daher auf die Idee, bei den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten nachzuhören, wie diese zu einigen der Themen in dieser Richtung stehen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Antje Waßmann haben sie daher in ihrer AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einige Fragen formuliert und diese den Kandidaten zugesendet. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR – SmR) ist ein Netzwerk von Schulen, an welchem sich das GSA beteiligt. Das Netzwerk wurde 1995 ins Leben gerufen und wendet sich gegen Diskriminierungen aller Art. Das Projekt leistet nachhaltige Präventionsarbeit an den Schulen und stärkt die Heranwachsenden, sich für eine demokratische Gesellschaft, für Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander einzusetzen. Inzwischen sind bundesweit knapp 2.000 Courage-Schulen beteiligt, die von einer Million Schülerinnen und Schüler besucht werden.

Die AG-Teilnehmer des GSA beobachteten dabei, dass auch hier vor Ort „People of Color“ häufig Diskriminierungen ausgesetzt sind – oft auch, ohne dass sich die Menschen dessen bewusst sind. Drei der vier angeschriebenen Kandidatinnen und -kandidaten haben sehr kurzfristig auf die Frage der AG geantwortet.

Weiterführende Links:

https://www.schule-ohne-rassismus.org

(Text: Waßmann/Klein)

Gänsehautmomente auf der Bühne

Abschlussreden des Sozialwissenschaften-Leistungskurses zur Europäischen Union

Was haben Martin Luther King, Steve Jobs und Winston Churchill gemeinsam? Sie alle gelten als bedeutende Redner ihrer Zeit. Und noch heute ist die Rede aus dem politischen Diskurs nicht wegzudenken. Im Gegenteil bleibt die Antike Kunst der Rhetorik durch immer mehr Meetings und „Pitches“ immens bedeutsam. So hat sich der Leistungskurs Sozialwissenschaften am Gymnasium Siegburg Alleestraße dazu aufgemacht, seine Rhetorik-Fertigkeiten zu verbessern. Zum Abschluss wurde die Bühne genutzt, um die vorbereiteten Reden zu diversen Themen der Europäischen Union vorzutragen. Dabei ist nicht nur die Wortwahl und der Einsatz von Stilmitteln entscheidend, auch Aspekte, die einem zunächst vielleicht weniger in den Sinn kommen.

„Du könntest den Raum noch sinnvoller durch Bewegungen miteinbeziehen.“, rät so zum Beispiel Leon Heider einer Mitschülerin. „Deine Stimme hatte etwas Theatralisches, was mir Gänsehaut bereitete“, lobt dagegen Yaren Cubukcu. „Der Versuch sollte sein, dass man auch die Stimme, die Körperhaltung, die Mimik, Gestik und Proxemik und auch Pausen mit als rhetorische Mittel wahrnimmt und einzusetzen weiß.“, erläutert Sozialwissenschaftslehrer Hans Klein. „Das soll helfen, auch politische Reden für das Abitur besser analysieren zu können.“ Die Reden sorgten dadurch nicht nur für viel Vergnügen, sondern wurden vom Kurs auch sehr erfolgreich absolviert. So kommt die nächste bedeutende Rede vielleicht sogar von einem Ehemaligen oder einer Ehemaligen des Gymnasium Siegburg Alleestraße.

(Text: Klein, Fotos: Klein)

Viele neue Gesichter

Schülerrat wählt das neue Schülersprecherteam und deren Stellvertreter

Für viele der Klassensprecherinnen und Klassensprecher war es vermutlich die erste Erfahrung in Sachen Demokratie. Gemeinsam mit entsprechenden Repräsentanten der Oberstufe, wo es ja keine Klassen mehr gab, traten sie als Schülerrat zusammen. Viele davon waren zum ersten Mal dabei. Dabei setzte sich in der Wahl die langjährige Schülersprecherin Amélie Dumont (Q2) nun gemeinsam im Team mit Leonie Kluth, die ebenfalls bereits Mitglied der Schülervertretung war, (Q2) als neue Schülersprecherinnen durch. Stellvertreter wurden Joshua Lison, welcher die Finanzen der Schülervertretung verwaltet (Q1) und Lilly-Sophie Breuning (EF), über deren Teilnahme bei „Talente gegen Krebs“ bereits berichtet wurde.  „Wir freuen uns darauf mit euch viele spannende Projekte zu realisieren!“

Auch in der Schülervertretung gibt es viele neue Gesichter. Neben hineingewählten Personen ist die SV auch offen für jeden, der Lust hat Zeit zu investieren. In verschiedenen Arbeitsgruppen, die neben den gewählten SV-Lehrern Steffen Ritzmann und Hans Klein, auch von vielen erfahrenen SV-Schülerinnen und Schülern geleitet werden, werden dort Ideen gesammelt, ausgewertet und umgesetzt. Anlaufpunkt ist dabei Dienstag die erste Pause im SV-Raum im P3-Trakt. Kommt doch vorbei!

(Text: Klein, Fotos: Klein)

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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