Klassenkonzert in Coronazeiten

(von Hannah Scheidgen)

Trotz dieser schwierigen Zeit und der ganzen Coronabedingungen, wollte die Klasse 7a vom Gymnasium Siegburg Alleestraße das Klassenkonzert nicht ausfallen lassen. Zuerst war die Überlegung es live zu streamen, doch letztendlich war die Lösung, dass jedes einzelne Kind aufgenommen und alle Stücke am Ende zu einem ca. 38-minütigen Video zusammengeschnitten wurden. Dieses Video wurde dann an die Eltern verlinkt. So konnte das Klassenkonzert der 7a doch noch stattfinden.

Unser digitales Klassenkonzert

(von Klara Lenz)                               

Schon im September haben wir überlegt, wie wir unser Klassenkonzert durchführen könnten. Damals rechneten wir noch mit einem analogen Konzert. Jedoch merkten wir schnell, dass dies in diesem Jahr nicht möglich sein würde. Doch für uns war klar, dass wir es machen. Die Frage hieß nur „Wie?“

Schnell kamen wir auf die Idee einer Liveübertragung, das lehnten wir jedoch sehr schnell ab, denn so würden wir noch mehr Zeit zusammen verbringen und das wäre den Umständen nicht gerecht geworden. Als der Vorschlag des Aufnehmens  aufkam, wurde uns klar, dass das möglich sein könnte. Unser Lehrer (Herr Kranz) fragte nach dieser Entscheidung schnell Herrn Klein, ob er an dem letzten Schultag vor den Ferien in den ersten beiden Stunden uns filmen könnte. Zwei Wochen vor den Ferien bekamen wir die Nachricht, dass er nur am 11.12.2020 für uns Zeit hätte. Gefilmt hat schließlich ein Schüler aus der Q2.

Also ging es in die Endspurtphase des Übens. Die Frage war nur noch „Dürfen Bläser spielen?“ Diese Diskussion hatten wir schon häufiger geführt, aber schließlich meinten wir, wenn die Bläser hinter den Schutzwänden stehen oder anderen Schutz hätten, dürften sie alleine im Raum spielen. An dem Tag selber waren alle aufgeregt, denn da wurde erst beschlossen, dass wir  ein am Anfang des Schuljahres geübtes Lied mit nur einer Sängerin spielen würden. Während die Instrumente gestimmt  und sich eingespielt wurde, wurde immer eine Person oder Gruppe in den Aufnahmeraum gerufen und durfte spielen. Während schöne Melodien und kleine Verspieler aus dem Raum kamen, unterhielt man sich in den anderen Räumen oder lenkte sich gegenseitig von der Aufregung ab. Wegen des Zeitmangels konnten wir leider keine Ansagen machen, denn es war so schon stressig. Zum krönenden Abschluss spielten wir nach vielen Wochen endlich wieder eines unserer Lieder.

Obwohl wir Zeitdruck und Ungewissheit hatten, wurde unser Programm ziemlich abwechslungsreich. Als Klasse endlich wieder musizieren zu können und auch zu wissen, dass man dieses Jahr etwas erreicht hat, verschaffte uns etwas Hoffnung, denn das Gefühl der Gemeinschaft und die schönen Klänge beim Musizieren sind in Coronazeiten nicht leicht zu bekommen. Auch das Hinfiebern auf ein Konzert ist in Coronazeiten selten und gerade das ist es, was unser Konzert mit allen Klängen und Menschen so besonders macht.

 

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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