Ein Blick ins heimische „Klassenzimmer“

Eine Umfrage über Schulalltag in Zeiten von Corona

Ob Kurzarbeit, Abstandsregelungen oder Heimarbeit – mittlerweile hat der Corona-Virus fast alle Arbeitsplätze in Deutschland stark beeinflusst. Doch wie sieht der Arbeitsalltag der Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Siegburg Alleestraße eigentlich heute aus?

Um dies herauszufinden haben Markus Stöber und Arne Loewenich aus der Abteilung „GSA digital“ des Gymnasiums einen Online-Fragebogen entworfen. Immerhin sind bei der Gestaltung der Aufgaben viele Parameter zu beachten. So haben einige Familien möglicherweise nur einen oder weniger PCs zur Verfügung, benötigen diesen selbst für Heimarbeit oder sind anderweitig derzeit beruflich stark eingespannt. In anderen Fällen ist die technische Ausstattung so weit gegeben, dass selbst einige AGs virtuell durch Kommunikationstools wie Discord weiterarbeiten können.

In kürzester Zeit wurden 670 Antworten gegeben – ein durchaus repräsentativer Teil der Schülerschaft. 230 davon gaben sogar ihren Namen an. So konnte festgestellt werden, dass die Aufgabenverteilung über das individuelle digitale Tool WebUntis und über Microsofts OneDrive wohl sehr gut funktioniert haben. In beiden Fällen erreichten über 400 Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben, gefolgt von 140, welche diese via E-Mail bekamen. Gefolgt vom beliebten „Buschfunk“ der Schülerinnen und Schüler: Durch Weitergabe untereinander, was 121 Schüler auch nutzten. Im Durchschnitt sind die Schülerinnen und Schüler über 3 Stunden pro Tag mit den Aufgaben beschäftigt, gehen dabei weitestgehend selbstständig vor und finden, dass sie sehr sinnvolle Dinge gelernt und geübt haben. Gut gefiel ihnen die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern – auch einige Aufgaben wurden als sehr positiv eingeschätzt. Probleme zeigen sich besonders, wenn es mal Fragen gibt: Da die Schülerinnen und Schüler ihre Tage individuell planen, kommen Fragen zu den Aufgaben zu sehr unterschiedlichen Zeiten: Da gilt es manchmal etwas zu warten bis eine Antwort kommt, insbesondere im Vergleich zum normalen Unterricht, in welchem diese sofort beantwortet werden können.

„Diese Evaluation ist ein gutes Mittel einen Überblick zu gewinnen und unsere Arbeitsprozesse weiter anzupassen. Zwar waren wir durch WebUntis bereits gut auf die Krise vorbereitet, die derzeitige Situation ist aber für uns alle neu.“, erklärt Arne Loewenich. Und so bleibt Schule wie jeher: Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Das GSA bleibt auf einem guten Weg.

(Text: Klein)

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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