Corona FAQ

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die momentane Situation stellt uns alle vor nicht gekannte Herausforderungen und Fragen. 

Viele von Ihnen und euch haben vielleicht auch Befürchtungen und Ängste bezüglich der weiteren gesellschaftlichen, aber natürlich auch schulischen Entwicklung. 

Wir haben uns daher entschlossen, an dieser Stelle häufig gestellte Fragen zu beantworten und damit entstandenen Unsicherheiten entgegenzuwirken! 

 

FAQ 

Werden die Aufgaben, die zuhause bearbeitet werden, benotet? 

Das Schulministerium NRW hat hervorgehoben, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben in der Regel keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden. 

Für die jetzt folgende Phase des „Homeschoolings“ gilt, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht (also in die „Somi-Noten“) miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. 

In den vergangenen Wochen lag der Schwerpunkt der gestellten Aufgaben vorrangig auf einer Wiederholung und Vertiefung des bereits bekannten Unterrichtsstoffs. 

Ab dem 20.4. wird der Lernfortschritt wieder im Vordergrund stehen. Natürlich werden der Umfang des Erarbeiteten und auch das Lerntempo gegenüber dem „normalen Schulunterricht“ eingeschränkt werden müssen, dennoch ist es umso wichtiger, die Aufgaben gewissenhaft zu erledigen, da die Inhalte dann als verbindlich gelernt angesehen werden müssen! 

 

Wie gehe ich vor, wenn ich Aufgaben nicht verstehe? 

Lehrerinnen und Lehrer stehen per Mail und über MS-Teams zur Verfügung, um Fragen zu klären. 

Allerdings kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Fragen sofort beantwortet werden, da jeder Lehrer, jede Lehrerin mehrere Klassen betreut. 

 

Ende der Erprobungsstufe/Versetzungen 

Ende der Erprobungsstufe nach Klasse 6:

Vor dem Hintergrund eines allenfalls eingeschränkten Unterrichtsangebots im zweiten Schulhalbjahr sollten auf dieser Grundlage keine Entscheidungen der Klassenkonferenz über einen Wechsel des Bildungsgangs – und damit verbunden der Schulform – erfolgen. 

Allerdings haben Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern auch die Möglichkeit, die Entscheidung zu treffen, gegebenenfalls das Schuljahr zu wiederholen. 

Eine solche freiwillige Wiederholung soll dann aber nicht als Sitzenbleiben gewertet werden. 

Versetzungen:

Das Schulministerium hat vorgesehen, im laufenden Schuljahr von solchen Versetzungen abzusehen, die keine Abschlüsse oder Berechtigungen vermitteln. Schülerinnen und Schüler würden dann generell in die nächsthöhere Jahrgangsstufe übergehen. 

 

Welche Bedeutung haben Mahnungen “Blaue Briefe” in der aktuellen Situation? 

Laut Aussage des Schulministeriums, werden bereits verschickte “Blaue Briefe” per Erlass für unwirksam erklärt werden. 

Davon unberührt ist es natürlich die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, ihre Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes zu informieren und entsprechend zu beraten, um mögliche Defizite abzubauen. 

 

Wie wird der Präsenzunterricht ab dem 11. Mai gestaltet? 

Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. Ab dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu. Hier entscheidet jede Schule individuell darüber, zu welchem Zeitpunkt welche Jahrgangsstufe in die Schule kommt. Auf keinen Fall werden alle Jahrgangsstufen zeitglich die Schule besuchen können. Die Schule erstellt einen bis zu den Sommerferien gültigen Plan, der darüber Auskunft gibt, welche Klasse wann mit welchen Fächern die Schule besucht. Aus Gründen des Infektionsschutzes sollen in der Sekundarstufe I feste und permanente Lerngruppen gebildet werden Welcher Rhythmus (täglich/wöchentlich) hier gefunden wird, hängt von personellen und räumlichen, insbesondere aber auch von hygienetechnischen Faktoren ab. 

 

Klassenarbeiten und Klausuren  

Klassenarbeiten 

Angesichts der für dieses Schuljahr geänderten schulrechtlichen Grundlagen soll auf Klassenarbeiten weitgehend verzichtet und stattdessen anderen Wegen der Leistungsbeurteilung der Vorrang gegeben werden 

Der Präsenzunterricht soll in den kommenden Wochen auch dazu dienen, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülergruppen in den Zeiten von Corona einzugehen. Zudem soll er dazu beizutragen, die Möglichkeiten eines Lernens auf Distanz zu verbessern und entsprechende Grundlagen dafür zu optimieren. 

Klausuren 

Für Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr der Qualifikationsphase, die im kommenden Schuljahr das Abitur anstreben, soll sichergestellt werden, dass – soweit erforderlich – eine Klausur in diesem Schulhalbjahr geschrieben wird, um so zu einer angemessenen Leistungsbeurteilung kommen zu können. 

 

Wo finde ich weitergehende Informationen? 

Schulministerium

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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