Elternbrief 29. April 2020

Sehr geehrte Eltern,

nach einer weiteren Woche Homeschooling möchten wir gemeinsam mit der Schulpflegschaft die Gelegenheit nutzen, um uns bei Ihnen für die vielfältigen Anregungen und auch die konstruktive Kritik zu bedanken. Ihr Engagement zeigt uns, dass wir alle gemeinsam an der bestmöglichen Bewältigung der gegenwärtigen Situation arbeiten.

Die Krise verlangt uns viel ab und lässt uns alle sicher auch persönliche und berufliche Grenzen erkennen. Ihre Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler, betrifft dies ebenfalls in besonderem Maße. Ihr Alltag hat sich massiv verändert. Es fehlt nicht nur der reine Schulunterricht, sondern auch der Kontakt zu Freunden, die sportliche Aktivität im Verein oder das Musizieren in Gemeinschaft.

Umso wichtiger erscheint es, dass wir als Schule weiterhin eine feste Größe im Alltag bleiben und den Kontakt, sei es auch nur virtuell, halten. Hierzu steht uns seit den Osterferien mit dem Programm Microsoft Teams eine Plattform zur Verfügung, die es uns ermöglicht, noch stärker als bisher, zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren.  So führen viele Klassen- und Fachlehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern oder diese untereinander bereits Videokonferenzen.  Wir hoffen, dass diese in Kürze zum Alltag des virtuellen Schullebens gehören werden. Auch wenn noch nicht alles immer reibungslos funktioniert, zeigen sich hier der Wille und die Bereitschaft aller am Schulleben Beteiligten, technische Neuerungen anzunehmen und sie selbstverständlich in die Wissensvermittlung einzubinden. Insbesondre in den Sprachen wird es zudem verstärkt auch Aufgaben aus dem Bereich Hörverstehen und Kommunikation geben.

Allerdings wird technische Innovation nicht alle auftretenden Probleme lösen können. Uns ist bewusst, dass z.B.  Art und Umfang der Aufgabenstellung immer wieder zu Diskussionen oder unterschiedlichen Sichtweisen führen. Manchen von Ihnen erscheinen die Aufgaben generell zu umfangreich, andere wünschen sich mehr und vielfältigere Arbeitsmaterialien auch in den nicht schriftlichen Fächern. In diesem Fall ist es natürlich schwierig, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden.

Einige von Ihnen haben vielleicht bemerkt, dass Aufgaben auch auf Teams zu finden sind. Diese werden dort aber nur zusätzlich zu OneDrive hinterlegt, so dass Sie durch einen Blick auf OneDrive immer umfassend informiert sind. Hierdurch und durch das einheitliche Hochladen der Arbeitsaufträge immer am Montag und am Donnerstag auf OneDrive ist hoffentlich eine vielfach von Ihnen angemerkte Unsicherheit beseitigt.

Uns ist klar, dass die Vorgabe des Schulministeriums, nicht gemachte oder fehlerhafte Aufgaben nicht zu bewerten, bzw. zu ignorieren, immer wieder zu Diskussionen führt. Allerdings haben wir auf diese Entscheidung als Schule keinerlei Einfluss. Gerade in diesem Zusammenhang bitten wir verstärkt um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung, Ihre Kinder weiterhin zur Arbeit zu motivieren. Trauen Sie ihnen aber auch zu, selbstständig mit der Herausforderung sich selbst zu organisieren, umzugehen. Die große Chance der aktuellen Situation besteht darin, ohne die „Angst“ vor schlechten Noten, aber mit der Gewissheit, dass gutes Arbeiten auch honoriert wird, Lernroutinen zu entwickeln und im eigenen Tempo zu arbeiten.

Bezüglich aller Herausforderungen, denen wir uns gegenwärtig stellen müssen, stehen Schulleitung und Schulpflegschaft im engen gegenseitigen Austausch und haben stets ein offenes Ohr. Im Rahmen des nächste Woche eigentlich anstehenden Elternsprechtages, der nicht in gewohnter Form ablaufen kann, werden sich insbesondere die Klassenleitungen nochmals mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihnen beratend zur Seite zu stehen.  

Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft blicken!

Herzliche Grüße

Sabine Trautwein und Evelyn Pfalz Dr. Michaela Becker
Schulleitung Schulpflegschaftsvorsitzende

 

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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