Elternbrief  VI - 12. Mai 2020

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit dem 11. Mai besuchen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 wieder die Schule, somit ist zumindest wieder ein kleines Stück Normalität in unseren Schulalltag eingezogen. Dieser Stufe gebührt besonders viel Aufmerksamkeit, da hier im nächsten Jahr die Abiturprüfung ansteht. Sie wird daher auch bis zu den Sommerferien durchgehend die Schule besuchen und nicht am sogenannten „rollierenden Verfahren“ teilnehmen. Alle anderen Klassen und Jahrgansstufen kommen ab dem 26. Mai in besagtem „rollierenden Verfahren“ dazu. Alle Jahrgangsstufen werden dabei schulintern in vergleichbarem Umfang mit einer Mischung aus Präsenz- und Distanzlernen unterrichtet. Grundlage dieses Vorgehens ist das von der Kultusministerkonferenz am 29. April beschlossene „Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in Schulen“, wonach in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bis zu den Sommerferien möglichst jede Schülerin und jeder Schüler tageweise die Schule besuchen können soll. Präsenzunterricht und das Lernen zu Hause bzw. das Lernen auf Distanz sollen dabei abwechseln und eng aufeinander abgestimmt werden.

Unabhängig davon bleibt die Möglichkeit der Notbetreuung für die Klassen 5 und 6 weiterhin bestehen.

Der Präsenzunterricht wird auch an Ganztagsschulen in der Sekundarstufe I auf den Vormittag beschränkt. Ein Ganztag findet bis zu den Sommerferien aus Gründen des Infektionsschutzes (u.a. Mensa-Betrieb, Durchmischung von Schülergruppen) in der Sekundarstufe I nicht statt.

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen haben, entscheiden Sie als Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen Sie bitte die Schule und teilen uns schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Gehören enge Familienangehörige zur Risikogruppe, werden wir jeweils individuelle Lösungen finden.

Der Ablauf des Präsenzunterrichts ist abhängig von den personellen und räumlichen Gegebenheiten der Schule, die wiederum durch den Hygieneplan und den Infektionsschutz bestimmt werden:

  • Alle Klassen müssen demnach geteilt werden und in unterschiedlichen Räumen beschult werden.
  • Der Abstand von 1,5m ist zwingend vorgeschrieben.
  • Einige Kolleginnen und Kollegen gehören zur Risikogruppe und dürfen daher nicht im Präsenzunterricht unterrichten.
  • In der Sekundarstufe I müssen feste und permanente Lerngruppen gebildet werden, d.h. Wahlpflichtkurse, die zweite Fremdsprache und der Unterricht in Religion bzw. Praktischer Philosophie mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Klassen dürfen nicht stattfinden.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns für folgendes Verfahren entschieden:

Die Klassen/Jahrgangsstufe 5 bis EF werden jeweils an einem Tag pro Woche die Schule besuchen.

Es wurde darauf geachtet, dass die Klassen an den Präsenztagen, wenn möglich, jeweils eine Doppelstunde bei den jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern Unterricht haben. Wir tragen damit den Vorgaben des Schulministeriums Rechnung: „Der Präsenzunterricht soll in den kommenden Wochen auch dazu dienen, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülergruppen in den Zeiten von Corona einzugehen.“

Um Ihnen, sehr geehrte Eltern, die häusliche Planung zu erleichtern, wird jede Klasse und die Jahrgangsstufe EF einen verbindlichen Plan erhalten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. Dieser Plan wird bei WebUntis eingepflegt. Die einzelnen Tage werden Ihnen die Klassenleitungen bzw. das Beratungslehrerteam (EF) mitteilen.

Da die verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien, abzüglich der Feiertage und den mündlichen Abiturprüfungen sehr kurz ist, wird es für jede Klasse/Jahrgangsstufe maximal drei Präsenztage in der Schule geben.

Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I wird es in diesem Schuljahr nicht mehr geben.

 

Alle Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase, die bisher noch keine Klausur geschrieben haben, werden noch eine Klausur schreiben können. Ein gesonderter Plan, ab wann hier Unterricht stattfindet und wann die Klausurtermine liegen, wird über die Beratungslehrer verteilt.

 

Allen am Schulleben Beteiligen ist bewusst, dass dieses Verfahren nur wenig mehr als ein vorsichtiges Herantasten an einen Schulalltag sein kann. Lassen Sie es uns dennoch als einen ersten Schritt zurück in die Normalität sehen!

 

 

 

Herzliche Grüße

 

Sabine Trautwein und Evelyn Pfalz

   

Auszeichnungen  

 
 
 
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