Eine besondere Chance für zwei junge Forscherinnen der Begabtenförderung
Im Rahmen der Begabtenförderung des Gymnasiums Siegburg Alleestraße erhielten die Schülerinnen Johanna Kunze (6b) und Lina Lider (7d) eine ganz besondere Gelegenheit: Für ihre Projektarbeit im Bereich Robotik konnten sie das Robotiklabor des Instituts für Künstliche Intelligenz (KI) und Autonome Systeme an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg besuchen und dort spannende Einblicke in die Welt der Programmierung und der KI-gestützten Robotik gewinnen.
Mit großem Engagement hatten die beiden Schülerinnen im Vorfeld Sponsoren für ihr Forschungsvorhaben gesucht – und wurden tatsächlich fündig. Herr Professor Dr. Javad Ghofrani, Experte für KI-gestützte Robotik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, nahm sich ihres Projektes an und ermöglichte ihnen einen persönlichen Einblick in die Arbeit seines Fachbereichs.


Bei einem gemeinsamen Besuch im Robotiklabor wurden die Schülerinnen von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Arbeitsgruppe herzlich empfangen und in verschiedene Forschungsprojekte der Hochschule eingeführt. Besonders beeindruckend war für die beiden jungen Forscherinnen die Begegnung mit einem humanoiden Roboter, der sie sogar zum Tanzen brachte – ein Erlebnis, das sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
In einer anschließenden digitalen Sitzung mit Herrn Professor Dr. Ghofrani direkt aus dem Labor heraus erhielten die Schülerinnen wertvolle Impulse für ihre weitere Projektarbeit. Ihnen wurden nicht nur mögliche Forschungsperspektiven aufgezeigt, sondern auch das Erlernen der Programmiersprache Python in Aussicht gestellt. Als weiterführendes Projekt steht sogar der Bau eines eigenen Miniroboters im Raum.
Im Laufe des Schuljahres werden die beiden Schülerinnen den Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg auch weiterhin besuchen – teilweise sogar nach dem regulären Unterricht. Für sie eröffnet sich damit eine außergewöhnliche Möglichkeit, ihre Interessen im Bereich KI-gestützter Robotik und Programmierung praxisnah zu vertiefen und eigene Forschungserfahrungen zu sammeln.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Professor Dr. Ghofrani, der den beiden Schülerinnen diese großartige Chance für ihr Forschungsvorhaben im Projektunterricht der Begabtenförderung eröffnet hat. Solche Kooperationen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die Förderung junger Talente ist – und wie viel Begeisterung für Wissenschaft und Technik bereits in jungen Jahren entstehen kann.
(Text und Fotos: Dr. Christina Müller)











