Schülerinnen aus Argentinien bereichern das GSA und Aufbruch nach Südamerika
Wie fühlt es sich an, morgens in Siegburg aufzuwachen – und wenige Wochen später am anderen Ende der Welt, in einer argentinischen Küstenstadt? Für einige Schülerinnen des Gymnasiums Siegburg Alleestraße ist genau das keine Vorstellung mehr, sondern gelebte Realität. Auch in diesem Jahr freut man sich nämlich wieder am Gymnasium Siegburg Alleestraße Gäste aus Argentinien in der Einführungsphase (EF) begrüßen zu dürfen.
Seit dem ersten Austausch im Jahr 2019 hat sich diese besondere Verbindung – mit einer kurzen pandemiebedingten Pause – zu einer festen und lebendigen Tradition am GSA entwickelt. Dabei wächst das Projekt stetig weiter: Neben drei Schülerinnen aus Mar del Plata, einer Küstenstadt am Atlantik, konnten in diesem Jahr erstmals auch zwei Schülerinnen aus der Hauptstadt Buenos Aires am GSA willkommen geheißen werden.

Die Austausche unterscheiden sich lediglich in der Länge: Die beiden Schülerinnen Lovis Hilger und Lilith Bienert reisten bereits im Oktober für 5 Wochen nach Buenos Aires und die drei Schülerinnen Jonna Harms, Isabelle Kranz und Annika Smeets werden in wenigen Wochen für 9 Wochen nach Mar del Plata fliegen.
Der Austausch mit Argentinien ist für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit das südamerikanische Land aus erster Hand kennenzulernen und ihre Spanischkenntnisse anzuwenden. Als eins der größten Länder unserer Erde, hat Argentinien landschaftlich sehr viel zu bieten: Strände, Regenwald, Wasserfälle, die Anden, Patagonien, uvm. Für die Schülerinnen ist es deshalb eine großartige Möglichkeit Dinge zu sehen und zu erleben, die es in Deutschland nicht gibt. Darüber hinaus lernen sie die argentinische Kultur kennen, da sie in Gastfamilien untergebracht sind und in das authentische Familienleben eintauchen können.
Aber nicht nur die Teilnehmerinnen profitieren vom Austausch mit Argentinien. Durch die Teilnahme der Argentinierinnen am Regelunterricht in Deutschland, kommen auch andere Schülerinnen und Schüler der EF mit ihnen in Kontakt und tauschen sich über kulturelle Unterschiede aus. Insbesondere im Spanischunterricht sind sie ebenfalls eine große Hilfe und ein tolles sprachliches Vorbild. „Wir sind sehr dankbar, dass Milagros, Paloma, Emma, Lara und Mia für einige Wochen Teil unserer Schulgemeinschaft sind.“, berichtet Inken Hoischen, verantwortliche für den Austausch am GSA und Spanischlehrkraft begeistert.
So wird der Austausch zu einem echten Miteinander, das die gesamte Schulgemeinschaft bereichert. Neue Freundschaften entstehen, Horizonte erweitern sich und Europa wächst ein Stück weiter über sich hinaus – bis nach Südamerika.
(Text: Hoischen/Klein)
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