Der Abschluss des Erasmus+ Projekts in Siegburg
Nach zwei sehr gelungen Austauschen in Kroatien und auf Gran Canaria, dürfen nun auch in Siegburg unsere Gäste willkommen heißen und unsere Gastfreundschaft gezeigt werden. Da die deutschen Teilnehmenden ihre Austauschpartnerinnen und -partner bereits kannten, war die Vorfreunde riesig und die Planung ging wie im Fluge vorbei. Unsere Gäste waren in diesem Jahr ganze neun Tage in Siegburg, weshalb neben den Workshops sehr viel Zeit für Freizeit und Austausch blieb.
Am Dienstag, den 5. Mai, kamen jeweils sieben Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte aus Kroatien und Gran Canaria in Siegburg an und durften direkt in ihre Gastfamilien gehen und dort die Reise verarbeiten. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Kennenlernens: Es gab eine Begrüßungsveranstaltung in der Aula, an der sowohl unsere Schulleiterin Frau Trautwein als auch unser Bürgermeister Herr Rosemann teilnahmen.


Im Anschluss führten unsere Schülerinnen und Schüler eine Schultour durch, es gab kleine Kennlernspiele und nach einer Pizzapause beim Siegburger Partnerschaftsverein lernten unsere Gäste Siegburg mithilfe einer selbsterarbeiteten Rally die Stadt Siegburg kennen.
In den darauffolgenden Tagen wurde in Workshops an unserem Thema STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics) gearbeitet. Angeleitet von Herrn Hochscheid und Frau Heinzen analysierten die Teilnehmenden die Wasserqualität der drei Teilnehmerländer, schauten sich unsichtbares Wasser an und mussten sich anhand von mathematischen Formeln in Form eines Escape Rooms aus einem Klassenraum befreien. Sie lernten, wie man Hologramme erstellt, und ließen Eier aus dem dritten Stock fallen, ohne dass sie dabei kaputt gingen. Ein besonderes Highlight war ein Gastvortrag von einem Mitarbeiter der NASA, der über Astrophysik redetet und sein Forschungsthema vorstellte. Sehr beeindruckend!
Da der Austausch mit unserem Europatag am GSA zusammenfiel, konnten unsere Gäste sich am Montagnachmittag die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „nachhaltige Städte und Gemeinde“ anschauen und mit der gesamten Schulgemeinschaft in Kontakt treten.
Den Abschluss bildeten interkulturelle Workshops zu den Themen Geschichte, Geographie, Kultur und Sprache, die von unseren deutschen Teilnehmenden vorbereitet und angeleitet wurden.
Aber natürlich wurde während des Austausches nicht nur gearbeitet. Wir zeigten unseren Gästen die Stadt Bonn, bestiegen den Drachenfels und fuhren in den Kletterwald, welcher auch für die ausländischen Lehrkräfte eine Herausforderung darstellte, bei der sie über sich hinauswachsen konnten. Den Abschluss bildete eine kleine Party, die von den Eltern organisiert wurde.
Alles in allem war es ein toller, intensiver und bereichernder Austausch, der allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Wir sind unglaublich froh und dankbar, dass Erasmus uns die Möglichkeit bietet, interkulturelle Kontakte knüpfen zu können und über unseren Tellerrand hinausschauen zu dürfen. Insbesondere durch diese Erfahrung lernt man, was es heißt Teil der Europäischen Union zu sein und wie wertvoll diese Gemeinschaft ist.
Ein Dank gilt allen beteiligten Personen. Wir freuen uns auf das kommenden Projekt am GSA!
(Text/Fotos: Hoischen)


Gefördert durch:























