Zweiter Austausch des Erasmus+ Projekt auf Gran Canaria
Vom 1. bis 8. Februar machten sich sieben Teilnehmende der Erasmus+ AG in die kleine Stadt Teror auf Gran Canaria auf. Dort fand der zweite Austausch zu unserem diesjährigen Projekt Three countries, one vision – diversity makes us stronger welches sich mit dem Themenbereich STEM (science, technology, engineering, mathematics) auseinandersetzt, statt. Wie auch bei der letzten Mobilität in Kroatien, nahmen jeweils sieben Teilnehmende aus den eingeladenen Partnerschulen (Deutschland und Kroatien) und 14 Teilnehmende aus dem Gastgeberland (Spanien) an den Workshops zum Thema teil.
Für unsere Schülerinnen und Schüler war die erste Begegnung besonders aufregend, da sie mit ihren Austauschpartnerinnen – und partner bisher nur über digitalen Medien Kontakt hatten. Die spanische Lebensfreude lies die anfängliche Nervosität jedoch direkt in Vergessenheit gerate und enge Freundschaften wurden innerhalb der gesamten Woche geknüpft, die auch bis heute noch bestehen.


Das Programm ging in Teror jeden Tag von 8 bis 14 Uhr, sodass an vielen verschiedenen Workshops gearbeitet werden konnte. Nach einer kleinen Begrüßungszeremonie ging es direkt an die Arbeit: Biologie, Chemie, Gesundheit, Robotics und Mathematik standen auf dem Programm. Die Workshops fanden allerdings nicht nur in der Schule statt. Es gab außerdem die Besichtigung der ‚Cueva Pintada‘ – eine Ausgrabungsstätte, die Wanderung nach Osorio, wo ein Vortrag zu dem Naturschutzgebiet gehalten wurde und der Besuch des ‚Elder Science Museums‘ in Las Palmas. Zusätzlich zu den Workshops durften Merle und Konrad gemeinsam mit zwei Kroatinnen und einem spanischen Lehrer zur lokalen Radiostation gehen und dort von ihren Eindrücken und Erlebnissen während des Austausches berichten. Ein echtes Highlight!
Auch der Empfang vom Bürgermeister wird vielen in Erinnerung bleiben, da das Rathaus ein besonders altes Gebäude ist und wir im Konferenzsaal sitzen durften.
Ab 14 Uhr ging dann der interkulturelle Austausch richtig los. Die Teilnehmenden aus allen drei Ländern verbrachten gemeinsam ihre Freizeit und tauschten sich über die verschiedenen Heimatländer aus. Die Zeit ohne Lehrkräfte ist hier mindestens genauso lehrreich, denn das Familienleben und das Kennenlernen der authentischen Kultur findet zuhause statt. Die Familien kümmerten sich ganz hervorragend um unsere Schülerinnen und Schüler, weshalb der Abschied besonders schwerfiel.
Die Austauschpartnerinnen – und partner sehen wir zwar in Deutschland wieder, aber bei den Familien heißt es Dankeschön und bis hoffentlich bald!
Wir freuen uns auf den Rückbesuch in Siegburg, wo wir endlich sowohl die Gäste aus Kroatien als auch aus Gran Canaria begrüßen dürfen.
(Text/Fotos: Hoischen)
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