SV des GSA reagiert auf G9-Umstellung und schafft modernen Rückzugsort für die Q-Phase
Mit der Rückkehr zu G9 wächst nicht nur die Schulzeit – auch der Platzbedarf an den Schulen steigt spürbar. Mehr Schülerinnen und Schüler bedeuten neue Herausforderungen, aber auch die Chance, Schule aktiv weiterzuentwickeln. Am Gymnasium Siegburg Alleestraße wurde genau diese Chance genutzt – und ein Raum geschaffen, der schon jetzt zu einem echten Lieblingsort geworden ist. Gleichzeitig zeigt sich hier, was alles möglich ist, wenn Schülervertretung, Schulleitung, Hausmeisterteam und Förderverein mit vereinten Kräften an ein Projekt glauben.
Wo früher das Berufsorientierungsbüro untergebracht war, ist nun ein zentraler Rückzugsort für die Oberstufe entstanden. Nachdem das Büro in den P3-Trakt umgezogen ist, konnte der frei gewordene Raum völlig neu gedacht werden: als ruhige Wohlfühloase mitten im oft hektischen Schulalltag. Ein Ort, an dem gelernt, gearbeitet – aber auch einfach einmal durchgeatmet werden kann.


Gerade für die Oberstufenschülerinnen und -schüler, die zwischen Klausuren, Abiturvorbereitung und schulischem Engagement oft stark gefordert sind, ist ein solcher Raum von besonderer Bedeutung. Ab dem kommenden Schuljahr wird er vor allem der gesamten Q-Phase zur Verfügung stehen und damit noch stärker in den Mittelpunkt des Schullebens rücken.
Dass dieser Raum heute so einladend wirkt, ist dem Zusammenspiel vieler engagierter Beteiligter zu verdanken. Der Förderverein der Schule ermöglichte mit seiner Unterstützung die Anschaffung der modernen Ausstattung: großzügige Tische zum Arbeiten, gemütliche Sofas zum Entspannen und stilvolle Stühle, die den Raum zu einem echten Wohlfühlort machen.
Mindestens genauso beeindruckend ist jedoch das große Engagement der Schülervertretung. Mit viel Einsatz wurde geplant, gerechnet und gemessen, der Raum neu gestrichen und die Möbel eigenständig aufgebaut. Selbst die abschließende Holzlasur wurde in Eigenarbeit aufgetragen – ein Detail, das den Raum nicht nur optisch aufwertet, sondern auch zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.
Für so viel Arbeit wurden jede Menge helfende Hände gebraucht: So waren Frederike Münz, Jonna Harms, Jana Goncharenko, Antonia Stock, Gabriel Szypryt Abilleira neben den Schülersprechern Julius Bennerscheidt, Carla Stern und Justus Keller unermüdlich im Einsatz. Letzterer betont aber nochmals: „Ohne die fantastische Unterstützung unseres Hausmeisters Herr Jubelius wäre der Raum heute aber sicher nur halb so schön!“
Das Ergebnis spricht für sich: Schon jetzt erfreut sich der neue Oberstufenraum großer Beliebtheit und wird intensiv genutzt. Und vielleicht zeigt sich gerade hier, was Schule heute ausmacht: nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern sie aktiv zu gestalten – mit Ideen, Engagement und dem festen Willen, den Schulalltag für alle ein Stück besser zu machen.
(Text: Klein, Fotos: Frederike Münz, Justus Keller)












